Das Ende der Urlaubsparadiese: Tourismus in der Terror-Krise - DER SPIEGEL
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Das Ende der Urlaubsparadiese Tourismus in der Terror-Krise

Die verheerenden Bombenanschläge auf einen Nachtclub in Bali haben weit reichenden Folgen für die Reisebranche: Viele der rund acht Millionen vom Tourismus abhängigen Indonesier werden sich nach neuen Verdienstmöglichkeiten umsehen müssen.
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Südostasien und besonders Indonesien gelten schon lange als Rückzugsgebiet für Terroristen. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker gab es bereits Warnungen vor drohenden Terroranschlägen muslimischer Extremisten.

Nach den verheerenden Bombenanschlägen auf den Sari-Club in Kuta Beach sieht die Touristik-Branche auf Bali bitteren Zeiten entgegen. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in die Region ab und bittet um "allerhöchster Wachsamkeit und Vorsicht" bei jenen Landsleuten, die Indonesien nicht verlassen wollen. Es bestehe ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Insbesondere sollte auf unnötige Reisen im Lande verzichtet und Menschenansammlungen gemieden werden. Bis auf weiteres wird empfohlen, Bali zu meiden. Touristische oder sonst nicht notwendige Reisen nach Indonesien sollten derzeit nicht angetreten werden.