Japan: Ballonfahrer entgehen dem Flammentod - DER SPIEGEL
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Japan Ballonfahrer entgehen dem Flammentod

Auf Asiens größtem Ballon-Festival im japanischen Saga hat ein Heißluftballon Feuer gefangen und ist in ein Reisfeld gestürzt. Der britische Pilot und sein japanischer Begleiter erlitten leichte Verbrennungen.
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Dem Briten Richard Perry und seinem japanischen Mitflieger Masayuki Yamashita war es gelungen, aus dem brennenden Ballon zu springen, bevor er abstürzte. Weshalb das Luftschiff Feuer fing und die Piloten während des Sinkflugs die Kontrolle über den Ballon verloren, ist bisher nicht bekannt.

Das "Saga International Balloon Fiesta" findet auf der rund 920 Kilometer südwestlich von Tokio gelegenen Insel Kyushu statt. Ziel der Teilnehmer ist es, ihren Ballon so nah wie möglich an einer vorgegebenen Markierung zu landen. Es wird vermutet, dass starke Winde zum Absturz des Ballons geführt haben könnten. Seit der ersten "Saga Fiesta" im Jahr 1984 war dies das erste Mal, dass eines der teilnehmenden Luftfahrzeuge Feuer fing und komplett zerstört wurde.

Der 53-Jährige Perry und sein Copilot Yamashita wurden mit Prellungen und leichten Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht. Von den Besuchern des Festivals wurde niemand verletzt.