Fotostrecke Stalingrad: Helden wider Willen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fotostrecke Stalingrad Helden wider Willen

Während die deutschen Soldaten von Hitler in den sicheren Tod getrieben und von der NS-Propaganda zu Helden stilisiert wurden, verschwiegen die Sowjets die Zahl ihrer bei Stalingrad Gefallenen zunächst ganz. Heute hat ein Teil der Opfer auf beiden Seiten eine letzte gemeinsame Ruhestätte gefunden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
37.000 gefallene Soldaten konnten in der Region Wolgograd von der deutschen Kriegsgräberfürsorge bereits exhumiert werden - ihre Namen werden auf einer Mauer um den Friedhof Rossoschka verewigt

37.000 gefallene Soldaten konnten in der Region Wolgograd von der deutschen Kriegsgräberfürsorge bereits exhumiert werden - ihre Namen werden auf einer Mauer um den Friedhof Rossoschka verewigt

Foto: SPIEGEL TV
Bis Mitte November 1942 eroberten die deutschen Truppen etwa 90 Prozent der Stadt, was Hitler dazu brachte, voreilig die Einnahme Stalingrads zu verkünden

Bis Mitte November 1942 eroberten die deutschen Truppen etwa 90 Prozent der Stadt, was Hitler dazu brachte, voreilig die Einnahme Stalingrads zu verkünden

Foto: SPIEGEL TV
Luftaufnahme des heutigen Wolgograd

Luftaufnahme des heutigen Wolgograd

Foto: SPIEGEL TV
Massive deutsche Bombardements und schwerer Artillerieeinsatz hinterließen eine riesige Trümmerlandschaft an der Wolga

Massive deutsche Bombardements und schwerer Artillerieeinsatz hinterließen eine riesige Trümmerlandschaft an der Wolga

Foto: SPIEGEL TV
Die Stadt Stalins vor ihrer kompletten Zerstörung

Die Stadt Stalins vor ihrer kompletten Zerstörung

Foto: SPIEGEL TV
Sommeroffensive 1942: Ein deutscher Soldat der 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad

Sommeroffensive 1942: Ein deutscher Soldat der 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad

Foto: SPIEGEL TV
Der Bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat bereits 37.000 deutsche Gefallene in der Region Wolgograd exhumiert. Aber auch russische Geschäftsleute graben in der Erde - sie sind auf der Jagd nach Militaria aus dem Zweiten Weltkrieg und verdienen auch bei dem Verkauf von Zahngold

Der Bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat bereits 37.000 deutsche Gefallene in der Region Wolgograd exhumiert. Aber auch russische Geschäftsleute graben in der Erde - sie sind auf der Jagd nach Militaria aus dem Zweiten Weltkrieg und verdienen auch bei dem Verkauf von Zahngold

Foto: SPIEGEL TV
Temperaturen von mehr als minus 40 Grad machten russischen wie deutschen Soldaten schwer zu schaffen - in Stalingrad starben mehr Menschen an Hunger, Entkräftung und Kälte als bei den eigentlichen Kampfhandlungen

Temperaturen von mehr als minus 40 Grad machten russischen wie deutschen Soldaten schwer zu schaffen - in Stalingrad starben mehr Menschen an Hunger, Entkräftung und Kälte als bei den eigentlichen Kampfhandlungen

Foto: SPIEGEL TV
Der deutsche Angriffsverband in Stalingrad wurde von Generalmajor Friedrich Paulus geführt. Für den 51-Jährigen war der Oberbefehl über die 6. Armee das erste Truppenkommando. Er galt als begabter Stratege, hatte aber nie ein Regiment oder eine Division kommandiert

Der deutsche Angriffsverband in Stalingrad wurde von Generalmajor Friedrich Paulus geführt. Für den 51-Jährigen war der Oberbefehl über die 6. Armee das erste Truppenkommando. Er galt als begabter Stratege, hatte aber nie ein Regiment oder eine Division kommandiert

Foto: SPIEGEL TV
Zu Beginn der Sommeroffensive herrschte unter den Soldaten noch verhaltener Optimismus

Zu Beginn der Sommeroffensive herrschte unter den Soldaten noch verhaltener Optimismus

Foto: SPIEGEL TV
Am 25. Januar 1943 ist der Stalingrader Kessel in einen Nord- und einen Südabschnitt geteilt, das Terrain inzwischen so klein, dass die Maschinen der Luftwaffe nicht mehr landen können. Nachdem die Piloten bis dahin Arzneimittel herbeigeschafft und etwa 29.000 Schwerverletzte ausgeflogen haben, ist den Eingekesselten jetzt jeder Fluchtweg verwehrt

Am 25. Januar 1943 ist der Stalingrader Kessel in einen Nord- und einen Südabschnitt geteilt, das Terrain inzwischen so klein, dass die Maschinen der Luftwaffe nicht mehr landen können. Nachdem die Piloten bis dahin Arzneimittel herbeigeschafft und etwa 29.000 Schwerverletzte ausgeflogen haben, ist den Eingekesselten jetzt jeder Fluchtweg verwehrt

Foto: SPIEGEL TV
Nach dem grausamen, von Hitler bewusst in Kauf genommenen Ende der 6. Armee in Stalingrad stilisiert der "Völkische Beobachter" die gefallenen deutschen Soldaten zu Helden

Nach dem grausamen, von Hitler bewusst in Kauf genommenen Ende der 6. Armee in Stalingrad stilisiert der "Völkische Beobachter" die gefallenen deutschen Soldaten zu Helden

Foto: SPIEGEL TV
Mitte August 1942 unternimmt die 4. Luftflotte unter Generaloberst von Richthofen tagelang Angriffe auf Stalingrad, bei denen 40.000 Menschen ums Leben kommen. Artilleriebeschuss und Luftangriffe hinterlassen eine unüberschaubare Ruinenlandschaft

Mitte August 1942 unternimmt die 4. Luftflotte unter Generaloberst von Richthofen tagelang Angriffe auf Stalingrad, bei denen 40.000 Menschen ums Leben kommen. Artilleriebeschuss und Luftangriffe hinterlassen eine unüberschaubare Ruinenlandschaft

Foto: SPIEGEL TV
Gedenkstätte für russische und deutsche Soldaten in Rossoschka. Auch die Verluste auf sowjetischer Seite waren verheerend - einige Experten sprechen von einer Million Gefallenen

Gedenkstätte für russische und deutsche Soldaten in Rossoschka. Auch die Verluste auf sowjetischer Seite waren verheerend - einige Experten sprechen von einer Million Gefallenen

Foto: SPIEGEL TV
Im Dezember 1942 bestand die tägliche Lebensmittelration eines deutschen Soldaten aus zwei Scheiben Brot und etwas Tee. In unregelmäßigen Abständen gab es stark verdünnte Suppe. Tausende Wehrmachtssoldaten erfrieren bei Temperaturen von minus 40 Grad - bis Ende Dezember verliert die 6. Armee 80.000 Männer

Im Dezember 1942 bestand die tägliche Lebensmittelration eines deutschen Soldaten aus zwei Scheiben Brot und etwas Tee. In unregelmäßigen Abständen gab es stark verdünnte Suppe. Tausende Wehrmachtssoldaten erfrieren bei Temperaturen von minus 40 Grad - bis Ende Dezember verliert die 6. Armee 80.000 Männer

Foto: SPIEGEL TV




Klicken Sie auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen.