Fotostrecke Stalingrad Helden wider Willen
37.000 gefallene Soldaten konnten in der Region Wolgograd von der deutschen Kriegsgräberfürsorge bereits exhumiert werden - ihre Namen werden auf einer Mauer um den Friedhof Rossoschka verewigt
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Bis Mitte November 1942 eroberten die deutschen Truppen etwa 90 Prozent der Stadt, was Hitler dazu brachte, voreilig die Einnahme Stalingrads zu verkünden
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Luftaufnahme des heutigen Wolgograd
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Massive deutsche Bombardements und schwerer Artillerieeinsatz hinterließen eine riesige Trümmerlandschaft an der Wolga
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Die Stadt Stalins vor ihrer kompletten Zerstörung
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Sommeroffensive 1942: Ein deutscher Soldat der 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad
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Der Bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat bereits 37.000 deutsche Gefallene in der Region Wolgograd exhumiert. Aber auch russische Geschäftsleute graben in der Erde - sie sind auf der Jagd nach Militaria aus dem Zweiten Weltkrieg und verdienen auch bei dem Verkauf von Zahngold
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Temperaturen von mehr als minus 40 Grad machten russischen wie deutschen Soldaten schwer zu schaffen - in Stalingrad starben mehr Menschen an Hunger, Entkräftung und Kälte als bei den eigentlichen Kampfhandlungen
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Der deutsche Angriffsverband in Stalingrad wurde von Generalmajor Friedrich Paulus geführt. Für den 51-Jährigen war der Oberbefehl über die 6. Armee das erste Truppenkommando. Er galt als begabter Stratege, hatte aber nie ein Regiment oder eine Division kommandiert
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Zu Beginn der Sommeroffensive herrschte unter den Soldaten noch verhaltener Optimismus
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Am 25. Januar 1943 ist der Stalingrader Kessel in einen Nord- und einen Südabschnitt geteilt, das Terrain inzwischen so klein, dass die Maschinen der Luftwaffe nicht mehr landen können. Nachdem die Piloten bis dahin Arzneimittel herbeigeschafft und etwa 29.000 Schwerverletzte ausgeflogen haben, ist den Eingekesselten jetzt jeder Fluchtweg verwehrt
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Nach dem grausamen, von Hitler bewusst in Kauf genommenen Ende der 6. Armee in Stalingrad stilisiert der "Völkische Beobachter" die gefallenen deutschen Soldaten zu Helden
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Mitte August 1942 unternimmt die 4. Luftflotte unter Generaloberst von Richthofen tagelang Angriffe auf Stalingrad, bei denen 40.000 Menschen ums Leben kommen. Artilleriebeschuss und Luftangriffe hinterlassen eine unüberschaubare Ruinenlandschaft
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Gedenkstätte für russische und deutsche Soldaten in Rossoschka. Auch die Verluste auf sowjetischer Seite waren verheerend - einige Experten sprechen von einer Million Gefallenen
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Im Dezember 1942 bestand die tägliche Lebensmittelration eines deutschen Soldaten aus zwei Scheiben Brot und etwas Tee. In unregelmäßigen Abständen gab es stark verdünnte Suppe. Tausende Wehrmachtssoldaten erfrieren bei Temperaturen von minus 40 Grad - bis Ende Dezember verliert die 6. Armee 80.000 Männer
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