Am Anfang war das Ei Hühnerleben in Deutschland
Ständiger Nachschub kommt aus den Brütereien. Weibliche und männliche Küken schlüpfen dort gleichermaßen; die weiblichen wandern in die Eierproduktion, die männlichen in den Tod. Rund ein Drittel aller produzierten Eier landen nicht im Handel, sondern werden zu Flüssigei und Eipulver verarbeitet, als Zusatz für Torten, Süßspeisen oder Schokoküssen. Nur 34 Tage hingegen dauert das Hühnerleben eines Masthähnchens, dann wiegt es gut ein Kilogramm - Idealgewicht. In Europas größter und modernster Schlachterei in Lohne werden täglich 270.000 Tiere geschlachtet, zerlegt und verpackt. Rund 2 Stunden dauert es, bis das Lebendvieh die Fabrik als Hähnchenbrust, Schenkelpfanne oder ganzer Gockel wieder verlässt.
SPIEGEL TV Special zeigt den Kreislauf der Hühnerfleischproduktion und dokumentiert die Aufzucht von Legehennen, samt Eierproduktion, den Abtransport zum Schlachthof sowie die Herstellung von Flüssigei und Schaumküssen.