Schwerter und Degen: Die Seeschlacht von Lepanto - DER SPIEGEL
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Schwerter und Degen Die Seeschlacht von Lepanto

In der größten Galeerenschlacht der Geschichte liefern sich nahezu 600 Schiffe mit fast einer Viertelmillion Mann Besatzung am 7. Oktober 1571 ein erbarmungsloses Gemetzel. Spanier, Venezianer, Türken und Römer sterben.
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Wer in seinen schweren Rüstungen ins Meer stürzt, der ist für immer verloren. Galeeren gehen in Flammen auf, versinken in den Fluten des Mittelmeers. Kanonen samt Kanonenkugeln, Schwerter und Degen - Kriegswerkzeug aller Art verschwindet im Meer. Doch von all dem findet sich am Ort des Geschehens, im Golf von Patras, keine Spur. Die größte Galeerenschlacht der Geschichte ist wie ausradiert. Sowohl Tauchlegende Jacques Cousteau als auch der britische Unterwasserarchäologe Peter Throckmorton konnten keine Ergebnisse liefern.

Über 30 Jahre danach wagt sich erneut eine Expedition in die Gewässer der Schlacht von Lepanto. Ausgerüstet mit der zur Zeit modernsten Technologie untersuchen Amerikaner, Griechen und Deutsche systematisch das maritime Schlachtfeld. Stürme verhindern tagelang den Einsatz der High-Tech-Geräte, der plötzliche Ausfall einzelner Suchsysteme zerrt an den Nerven von Crew und Kamerateam.

SPIEGEL TV Special über die aufsehenerregende Suche nach Spuren der Schlacht von Lepanto.