Tierpsychologen im Einsatz Wenn Tiere einen Tick haben
Die Tierliebe der Deutschen ist ungebrochen: in jedem dritten Haushalt lebt ein Haustier zumeist brav und gut erzogen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Wenn der heißgeliebte Vierbeiner ausrastet, in die Wohnung pinkelt oder den Besuch vergrault, liegen beim Zweibeiner schnell die Nerven blank. Hilfe bieten Tierpsychologen, die bei Hausbesuchen Macken und Marotten der neurotischen Familienlieblinge erforschen und therapieren. Selten liegt der Grund für ein Problem allein beim Tier - Haltungsfehler sind meist die Ursache. So bietet ein verhaltensauffälliger Patient auch Einblicke in die Psyche seines Halters. Tierspsychologen brauchen neben Fachwissen vor allem Einfühlungsvermögen und Verständnis - für die tierische und die menschliche Seele.
SPIEGEL TV Special über Psychologen auf tierischer Mission.