Unterirdische Welten: Die geheimen Bunker des Dritten Reiches und der DDR - DER SPIEGEL
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Unterirdische Welten Die geheimen Bunker des Dritten Reiches und der DDR

Als 1989, vor 15 Jahren, die Mauer fiel, kamen auch die bestgehüteten Geheimnisse der DDR ans Licht. So wurde den staunenden DDR-Bürgern eröffnet, dass sich Honecker, Mielke und andere für den Ernstfall umfangreiche unterirdische Bunker hatten bauen lassen.
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Tief unter der Erde, geschützt von meterdickem Stahlbeton, wollten sie den Atomkrieg überleben. Milliardensummen waren vorgesehen, um das Politbüro und die Spitzen der NVA bombensicher unterzubringen.

SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft hat einige dieser Anlagen besucht, die im Originalzustand erhalten geblieben sind oder später von der Bundeswehr genutzt wurden. Er fand überdies verlassene Raketenstellungen der NVA und vergessene Spitzelbunker der Stasi. Schließlich bekam er mit seinem Kamerateam sogar Zutritt zu den versiegelten Bunkeranlagen von Erich Honecker und Erich Mielke, die gleich nach dem Ende der DDR versiegelt worden waren.

Im Anschluss: das gigantischste Bauvorhaben der Menschheitsgeschichte. Überall im Dritten Reich und den von Deutschland besetzten Gebieten wurden 1944 ganze Fabrikanlagen in unterirdische Stollensysteme verlegt, um sie dem Bombenhagel der Alliierten zu entziehen. Sklavenarbeiter mussten bis Kriegsende unter unmenschlichen Bedingungen kilometerlange Tunnel in Berge graben, um die Rüstungsproduktion der Nazis zu sichern.

SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft und der Historiker Michael Foedrowitz haben für diese Dokumentation einige dieser heute vergessenen Anlagen erforscht und die Geschichte des "unterirdischen Reiches" rekonstruiert.