Bittere Bohne und süße Versuchung: Schokolade, die Speise der Götter - DER SPIEGEL
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Bittere Bohne und süße Versuchung Schokolade, die Speise der Götter

Wenn deutsche Naschkatzen ins Süßwarenregal greifen, dann haben sie fast immer Tafeln, Riegel oder Pralinen im Visier - über acht Kilo Schokolade isst jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr und gibt dafür mehr als 40 Euro aus.
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Ein geringer Preis, wenn man bedenkt, wieviel Arbeit hinter guter Schokolade steckt. Für nur fünf Dollar Tageslohn bauen die Kakaobauern der dominikanischen Republik Biokakao an. Eine deutsche Landwirtin organisiert das ehrgeizige Projekt. Dabei hat sie zu kämpfen - mit dem Klima und der Mentalität der Menschen vor Ort. Eine Edelconfiserie in Bad Honnef arbeitet dagegen erfolgreich gegen alte Geschmacksvorbehalte auf deutschen Gaumen an. Die Schokotüftler aus dem Rheinland vereinen Schokolade mit allen nur denkbaren Geschmacksvarianten. So war Erdbeerschokolade mit grünem Pfeffer der Renner auf der internationalen Süßwarenmesse in Köln und auf dem "Salon du Chocolat" in Paris. Im Aachener Werk der Firma Lindt&Sprüngli werden neben hochfeinen Pralinés auch robuste Goldhasen für die ganze Welt produziert - Verkaufsschlager in diesem Jahr ist das Einkiloexemplar - handverpackt.