Mayday: Alarm im Cockpit - Teil 1 - DER SPIEGEL
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Mayday Alarm im Cockpit - Teil 1

Am 10. Juni 1990 startet eine BAC 1-11 der British Airways von Birmingham Richtung Malaga. Die Maschine befindet sich noch im Steigflug, als auf 5.200 Metern Höhe eine Windschutzscheibe im Cockpit platzt.
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Der Pilot, Commander Tim Lancaster, wird durch den plötzlich Luftzug nach draußen geschleudert, bleibt aber mit den Beinen am Rahmen des Fensters hängen. Co-Pilot Alistair Atchingson gelingt es unter schwierigsten Bedingungen, den Jet 20 Minuten später auf dem Flughafen von Southampton zu landen. Lancaster überlebt diesen Horrorflug ohne schwerere Verletzungen. Die Untersuchung des Unglücks bringt bei einer der größten Airlines der Welt erhebliche Wartungsmängel ans Licht.

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Mayday: Alarm im Cockpit

Foto: SPIEGEL TV

Im August 1995 hebt Flug ASA 529 von Atlanta nach Gulfport, Mississippi planmäßig ab. Doch kurz nach dem Start hören die 26 Passagiere einen lauten Knall. Der linke Propeller ist abgerissen und hat die Tragfläche schwer beschädigt. Neun Minuten und zwanzig Sekunden können die beiden Piloten die Maschine in der Luft halten, dann setzen sie auf einem Feld zur Bruchlandung an. Crew und Passagiere überleben den Crash, doch dann bricht an Bord Feuer aus. Zehn Menschen können sich nicht mehr aus dem Inferno retten. Untersuchungen ergeben später, dass Rost den Abbruch des Propellers verursacht hatte. "Mayday - Alarm im Cockpit" geht Zwischenfällen in der Luftfahrt nach, die in den letzten Jahren Schlagzeilen machten. Es wird untersucht, wie und warum es zu den Katastrophen kam. Die nachgestellten Szenen basieren auf Auswertungen der Flugschreiber und Interviews mit Beteiligten und Überlebenden.

"Mayday - Alarm im Cockpit" geht Zwischenfällen in der Luftfahrt nach, die in den letzten Jahren Schlagzeilen machten. Es wird untersucht, wie und warum es zu den Katastrophen kam. Die nachgestellten Szenen basieren auf Auswertungen der Flugschreiber und Interviews mit Beteiligten und Überlebenden.