Im Container um die Welt: Auf den Routen deutscher Reeder - DER SPIEGEL
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Im Container um die Welt Auf den Routen deutscher Reeder

Rund 15 Millionen Container werden zurzeit kreuz und quer über die Meere verschifft, Tendenz steigend. Die Fracht reicht dabei von Südfrüchten und Fleisch bis hin zu Textilien und Wanduhren. Was in Südamerika oder China im standardisierten 20 oder 40 Fuß Behältnis an Bord geht, wird schließlich in Hamburg gelöscht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Im stetigen Aufschwung der Containerschifffahrt spielen deutsche Reeder eine große Rolle. So gehören die Kühlcontainerriesen der "Hamburg-Süd" zu den größten der Welt. Vier Generatoren an Bord sorgen unter anderem dafür, dass die vorgeschriebene Transporttemperatur für argentinisches Roastbeef ebenso eingehalten wird, wie jene von Mangos oder Chemikalien. Die Reederei"Hapag-Lloyd" verfügt zurzeit über die größten Containerriesen unter deutscher Flagge. Alle 56 Tage kehren sie aus Asien kommend im Hamburger Containerterminal Altenwerder ein. Bei soviel Wachstum fehlt nur eins: Deutsche Schiffsmechaniker und Kapitäne sind schon heute Mangelware. Die Bremer Reederei "Beluga" bildet den Nachwuchs aus. Sechs speziell umgebaute Schiffe verfügen über ein Extra-Deck mit Kabinen, Schulungsraum und Bibliothek für die Kadetten.

SPIEGEL TV begleitet deutsche Besatzungen an Bord der größten Containerschiffe, den Transport argentinischen Rindfleisches bis auf den Teller im Steakhouse und beobachtet den Kapitäns-Nachwuchs beim Unterricht im schwimmenden Klassenzimmer.