Frisch gefärbt und gut in Form: Von Trendsettern zwischen Trockenhauben und Toupets - DER SPIEGEL
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Frisch gefärbt und gut in Form Von Trendsettern zwischen Trockenhauben und Toupets

Ob blond, braun oder rot: Das menschliche Haar wächst im Monat rund einen Zentimeter. Ein ganzer Industriezweig hat es sich zur Aufgabe gemacht, die abgestorbenen Hautpartikel in Form zu bringen: Vom Shampoohersteller über den Dorffriseur bis hin zum Top-Stylisten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Neben dem klassischen Programm, "Waschen, Schneiden und Föhnen", erwarten viele vom Friseur ihres Vertrauens mehr als nur eine Dienstleistung am Haar. Mandy's Lockenexpress frisiert direkt in den eigenen vier Wänden des Kunden oder auf Wunsch auch am Arbeitsplatz in der Mittagspause. Frisuren für Film und Fernsehen fabriziert Shan Rahimkhan in Berlin. Der Stylist schickt sich an, in seinem glamourösen 800 Quadratmeter großen Salon den etablierten Star-Friseuren Udo Walz und Gerhard Meir Konkurrenz zu machen.

Bei den deutschen und internationalen Friseurmeisterschaften in Frankfurt kämpfen 250 Teilnehmer aus 15 Ländern um die begehrten Trophäen. Die Akteure zählen zu den besten Friseuren der Welt. In monatelangem Training haben sie sich auf Disziplinen wie "Long Hair Open" vorbereitet.

Haare aus der ganzen Welt werden bei Kerling sortiert, gewaschen und veredelt, um zu Perücken und Haarersatz weiterverarbeitet zu werden. Zum Beispiel für das Musical "Mamma Mia". Im Hamburger Operettenhaus wird das Zweithaar für die Darsteller handgeknüpft, repariert und angepasst.

SPIEGEL TV Special über Fönwellen, Glätteisen und Perfektionisten mit Kamm und Schere.