Irans Präsident Ahmadinedschad: Der Mann, vor dem die Welt sich fürchtet - DER SPIEGEL
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Irans Präsident Ahmadinedschad Der Mann, vor dem die Welt sich fürchtet

Sein Name ist zum Synonym geworden für die Gefahr eines Atomkrieges. Mahmud Ahmadinedschad: ein frommer Eiferer mit endzeitlichen Visionen. Hinnehmen oder dagegen vorgehen? Noch setzen Amerika und Europa auf die Diplomatie.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wenn er öffentlich auftritt, redet er wie im Rausch, wie ein Beseelter, wie ein Prophet. Irans Präsident Ahmadinedschad stimmt dann den großen Triumphgesang an, in den er sich von Mal zu Mal mehr hineinsteigert und in dem er den großen Kladderadatsch herbeischwört, sei es mit Israel, das es von "der Landkarte zu tilgen" gelte, sei es mit Amerika und allen anderen Feinden Irans, denen "die Hände abzuschlagen" seien.

Der Iran ist bedrohlicher als die Atommächte Pakistan oder Indien, weil das Gottesreich der Mullahs eine expansive islamistische Ideologie mit einem Feindbild verbindet, dem des Großen Satans Vereinigte Staaten und des Kleinen Satans Israel, wobei der Antisemitismus wohlkalkuliert ist und auf islamische Solidarität im arabischen Raum zielt.

Wünscht Ahmandinedschad die große Auseinandersetzung, das Armaggedon herbei? Oder blufft er nur, ist Iran gar nicht soweit, wie der Präsident behauptet?

Im XXP-Studio diskutieren Janita Hämäläinen (SPIEGEL TV) und Gerhard Spörl (DER SPIEGEL) mit Bahman Nirumand, iranischer Publizist, Oliver Thränert, Stiftung Wissenschaft und Politik und Andrew B. Denison, Transatlantic Networks.

Gäste im Studio:

Andrew B. Denison, Publizist und Direktor von Transatlantic Networks

Bahman Nirumand, iranischer Publizist und Verfasser des "Iran Report" der Heinrich-Böll-Stiftung

Oliver Thränert, Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Gerhard Spörl, DER SPIEGEL

Außerdem im Studio:

Moderation: Janita Hämäläinen, SPIEGEL TV