Megablitze und Monsterwellen: Die unheimlichen Naturphänomene - DER SPIEGEL
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Megablitze und Monsterwellen Die unheimlichen Naturphänomene

Acht Millionen Mal schlägt jeden Tag auf der Erde ein Blitz ein. Doch über den Wolken findet ein noch gewaltigeres Naturschauspiel statt: Megablitze von bis zu achtzig Kilometern Höhe, tausendmal größer und stärker als normale Entladungen am Himmel.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Das Phänomen hat einen Namen: Sprites, zu Deutsch: Kobolde. Im Auftrag der NASA versuchen Forscher, die Ursachen dieser spektakulären Erscheinungen zu enträtseln und herauszufinden, ob diese Megablitze auch verantwortlich für zahlreiche Flugzeugabstürze sein könnten.

Im zweiten Teil des SPIEGEL TV Themenabends geht es um sogenannte "Freak Waves". Lange Zeit glaubte man, es handele sich um Seemannsgarn, wenn Seefahrer von plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Riesenwellen berichteten. Heute weiß man, dass es sie wirklich gibt: Monsterwellen, die sich mehr als dreißig Meter hoch auftürmen. Immer wieder gerieten und geraten Schiffe durch diese gigantischen Wellen in Seenot. Einige wurden schwer beschädigt, andere gingen unter. Das Verschwinden der MS München im Dezember 1978 ist bis heute noch nicht endgültig geklärt. Aber vieles deutet daraufhin, dass das Schiff und die 28-köpfige Besatzung einer Riesenwelle zum Opfer gefallen sind. Forscher weltweit versuchen deshalb, den Geheimnissen der "Freak Waves" auf die Spur zu kommen, um in Zukunft Mensch und Technik besser vor solchen Katastrophen schützen zu können. Gänzlich geklärt ist die Entstehung der scheinbar unberechenbaren tödlichen Wasserriesen jedoch noch immer nicht.

Der SPIEGEL TV Themenabend über zwei ebenso spannende wie gefährliche Naturphänomene, an deren Erforschung die Wissenschaftler mit Hochdruck arbeiten.