Havarien: Verschollen in der Tiefe - DER SPIEGEL
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Havarien Verschollen in der Tiefe

Versunkene Frachter, abgestürzte Passagierflugzeuge und verschwundene Segelyachten: Um das Bermuda-Dreieck ranken sich seit Jahrzehnten Mythen und Legenden.
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Warum in dem Gebiet im westlichen Atlantik so viele mysteriöse Vorfälle geschehen, ist auch unter Fachleuten umstritten. Als eine mögliche Ursache werden Methangasvorkommen am Grund des Meeres vermutet. Andere Wissenschaftler wollen Magnetfeld-Störungen ausgemacht haben.

Einer der dramatischsten Vorfälle ereignete sich am 5. Dezember 1945. An jenem Tag sind fünf amerikanische Torpedo-Bomber vom Typ "Avenger" auf einem Übungsflug. Doch die Maschinen kehren nicht wie geplant am Nachmittag zurück. Die gesamte Staffel scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Der britische Flugunfallermittler Phil Giles glaubt nicht an übernatürliche Ursachen. Mit einem aus Piloten und Unterwasser-Archäologen bestehenden Team versucht er, den mysteriösen Avenger-Verlust aufzuklären.

Im zweiten Teil des Themenabends geht es um ein weiteres verschollenes US-Flugzeug. Am 8. Mai 1945, dem letzten Tag des Zweiten Weltkrieges, stürzt der Pilot Henry Mohr während eines Sondereinsatzes in den österreichischen Traunsee. Bereits wenige Jahre später beginnt die Suche nach dem Wrack des Jagdbombers vom Typ "P47-Thunderbolt". Doch erst im Jahre 2005 gelingt es dem Innsbrucker Bergungsunternehmer Wolfgang Falch, das wertvolle Wrack zu lokalisieren. Die P47 liegt auf dem Grund des Sees - in 72 Meter Tiefe. Eine Herausforderung für die Bergungstaucher.