Der richtige Kick: Kampfkunst und Körperbeherrschung - DER SPIEGEL
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Der richtige Kick Kampfkunst und Körperbeherrschung

Madonna macht es zweimal wöchentlich, Keanu Reeves, Cameron Diaz und Uma Thurman waren beruflich dazu gezwungen und Jean Claude van Damme kennt man in seinen Filmen gar nicht ohne – Kampfkunst ist in Hollywood der letzte Schrei. Und sie erobert zunehmend die Fitnessstudios und Sporthallen in Deutschland.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Karate, Kung Fu und Co. werden von Erwachsenen mittlerweile nicht nur zur Selbstverteidigung einstudiert. Viele Sportbegeisterte nutzen das Angebot zum flexiblen Fitnesstraining. Denn mit Hilfe des richtigen Trainings soll nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Balance geschult werden.

Einen ernsteren Hintergrund haben die Selbstverteidigungskurse für Kinder. Immer häufiger bieten Sportvereine, Schulen oder die örtliche Polizei Präventionsprogramme gegen Übergriffe durch Erwachsene an. Dabei lernen schon die Kleinsten nicht nur wirkungsvolle Techniken, sie erfahren auch, wie sie bedrohliche Situationen erkennen und vermeiden können. Denn zur Selbstverteidigung gehört vor allem Selbstbewusstsein.

Wer die über tausend Jahre alte chinesische Kampfkunst Shaolin ernsthaft betreiben will, begnügt sich nicht mit sporadischen Wochenkursen. In Deutschlands einzigem Shaolin-Tempel trainieren buddhistische Mönchsanwärter täglich acht Stunden lang Kung Fu und Tai Chi. Dabei sind geistige Arbeit und Meditation genauso wichtig wie körperliche Fitness. Im Shaolin ist Kampfkunst nicht gleich Wettkampf, sondern die Ausübung einer Religion.

Der SPIEGEL TV Themenabend über Kampfkunst und Körperbeherrschung.

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