Wirbelstürme und Jahrhundertfluten: Versinkt die Welt im Wasser? - DER SPIEGEL
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Wirbelstürme und Jahrhundertfluten Versinkt die Welt im Wasser?

Meterhohe Flutwellen, eingestürzte Häuser, zahlreiche Tote: Mit voller Wucht traf „Katrina“ auf die US-Golfküste von Texas und Louisiana. In New Orleans brachen die Dämme, die Stadt verschwand im Wasser. Nur vier Wochen später folgt der nächste Hurrikan „Rita“.
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Die Megastürme fegten mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Stundenkilometern über die Region hinweg. In den betroffenen Gebieten hatten 2 Millionen Menschen keinen Strom mehr. Augenzeugen schilderten, der Sturm sei wie eine gewaltige Wasserwand über die Küste hereingebrochen.

Bilder, die an die Tsunami-Katastrophe in Süd-Asien erinnern: am zweiten Weihnachtstag des Jahres 2004 verschoben sich 40 Kilometer unter dem indischen Ozean zwei Kontinentalplatten. Dadurch wurde das schwerste Seebeben seit Menschengedenken ausgelöst und eine Flutwelle biblischen Ausmaßes ergoss sich über das Land. Vermutlich verloren weit mehr als 200.000 Menschen ihr Leben. Die Zahl der Verletzten wird nicht gezählt, der Verlust von Hab und Gut ist kaum zu beziffern. Meteorologen warnen die US-Bürger schon jetzt vor weiteren Wirbelstürmen im November.

Megasturm, Hurrikan, Todeswelle, Jahrhundert-Flut - Naturgewalten, deren Ausmaße von Tag zu Tag größer werden. In unserer Wahrnehmung war ein Inferno, das ganze Landstriche innerhalb von Minuten vernichtet, bislang nicht vorgesehen. Doch Fotohandys und Amateurvideos haben das Unvorstellbare sichtbar gemacht. Die Bilder von Menschen, die sich inmitten der Fluten verzweifelt irgendwo festklammern, wird die Öffentlichkeit so schnell nicht vergessen.

SPIEGEL TV berichtet über die Schicksale der Menschen in den Katastrophengebieten, die - von Seuchen bedroht und dem Untergang nur knapp entkommen - auf einen Neuanfang hoffen.

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Hurrikan-Katastrophe: Flutchaos in den Südstaaten

Foto: AP