Alltag im Freudenhaus Hinter den Kulissen deutscher Bordelle
Schätzungen der Bundesregierung zufolge leben in Deutschland rund 400.000 Menschen von der gewerbsmäßigen Prostitution, Tendenz steigend.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Zur Fußball-WM 2006 rechnen Bordellbetreiber mit einem Run auf ihre Etablissements. Dabei bezahlen schon jetzt täglich 1,2 Millionen Männer für Sex.
Aufgrund einer neuen Gesetzeslage ist Prostitution seit Anfang 2002 ein fast normaler Beruf: Sex gegen Bezahlung nicht mehr sittenwidrig, viele Frauen arbeiten in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen mit Anspruch auf Kranken- und Arbeitslosengeld sowie Rente. Doch der Ruf des vermeintlich ältesten Gewerbes der Welt ist miserabel.
SPIEGEL TV Thema berichtet über den erotischen Alltag in unterschiedlichen Lustbetrieben: Vom familiengeführten Landbordell über Europas größtes Laufhaus bis hin zu Deutschlands dienstältester Bordsteinschwalbe.