Schlachtschiff Die Rückkehr zur Bismarck
Sie galt als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt. Die "Bismarck", 1939 in Dienst gestellt, sollte die neue Macht von Hitlers Kriegsmarine auf den Weltmeeren demonstrieren. Doch die schwimmende Kampfmaschine erwies sich als verwundbar.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Im Mai 1941 wurde die "Bismarck" von britischen Einheiten im Atlantik gestellt, der deutsche Admiral Lütjens befahl die Selbstversenkung. Von den 2100 Männern seiner Besatzung überlebten nur 115.
1989 ortete der US-amerikanische Tiefseeforscher Robert Ballard (der auch die Titanic aufgespürt hatte) die Reste der Bismarck in 4800 Metern Tiefe. 2002 nimmt eine international besetzte Expedition Ballards Spuren auf. Zu den Teilnehmern gehören nicht nur Forscher und Taucher, sondern auch Überlebende der Seeschlacht. Für sie wird der Törn zu einer aufwühlenden Reise in die Vergangenheit, denn die Spezial-U-Boote Mir 1 und Mir 2 liefern einzigartige und bewegende Bilder vom Grund des Meeres.