Weltpremiere Ägyptens versunkene Schätze
Seit über zehn Jahren betaucht der Unterwasserarchäologe Franck Goddio die faszinierende Unterwasserwelt Alexandrias. Neben Jahrtausende alten Tempeln und antiken Anlagen stieß er im Hafen der ägyptischen Metropole auf die Überreste eines Königspalast, welcher der legendären Königin Kleopatra zugeschrieben wird.
Für eine Sensation unter Ägyptologen und Archäologen sorgte Goddios Wiederentdeckung der verloren geglaubten Städte Kanopus und Herakleion. Hier stand der eindrucksvolle Herakles-Tempel, dessen Eingang drei gewaltige, über fünf Meter hohe Statuen säumten. Genau diese Statuen bilden heute, rund 1500 Jahre später den imposanten Mittelpunkt der Ausstellung.
SPIEGEL TV dokumentiert mit einmaligen Unterwasserbildern die jahrelange Suche nach den verschollenen Städten, die Bergung der Artefakte aus dem Meer und die aufwändige Restaurierung an Land.
Die Dokumentation gibt darüber hinaus einen spannenden Einblick in die Vorbereitung der spektakulären Ausstellung. Ein internationales Team von Archäologen, Historikern und Konservatoren kümmert sich um die Verpackung der unersetzbaren Schätze bei ihrer Reise nach Berlin.
Die kollossale Fracht wird eigens mit einer "Beluga", der Airbus-Transportmaschine, von Alexandria in die Hauptstadt spediert und anschließend millimetergenau im Martin-Gropius-Bau aufgerichtet.