Die Prinzessin, die Paparazzi und der Palast: Zehn Jahre nach Dianas Tod - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Die Prinzessin, die Paparazzi und der Palast Zehn Jahre nach Dianas Tod

Sie war die meistfotografierte Frau der Welt: Diana, Prinzessin von Wales. Millionen von Fotos, tausendfach veröffentlicht – jede Lebensphase von ihr ist fast lückenlos dokumentiert. Und selbst, als sie im Sterben liegt, sind Fotografen dabei.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Am 31.08.1997 kommt die erst 36 Jahre alte Diana Spencer bei einem Autounfall in Paris ums Leben. Während die Nation und Menschen auf der ganzen Welt trauern, übt sich die königliche Familie in Zurückhaltung und verschanzt sich im schottischen Balmoral. Das Volk reagiert empört, die Kritik an den Windsors wird mit jedem Tag lauter. Nur Dianas Bruder, Earl Spencer, klagt kurz nach dem tragischen Ereignis die Medien an: "Ich habe immer damit gerechnet, dass die Presse sie irgendwann umbringen würde."

Die vermeintlich Schuldigen kamen an den Pranger, die Reporter, die an dem Unfallort waren und Fotos geschossen hatten, waren sogar verhaftet worden, weil die Behörden glaubten, sie hätten die Erstversorgung der schwer verletzten Prinzessin behindert.

Lady Dis Tod stürzt auch das Königshaus in eine tiefe Krise. Erst als die Royals dem öffentlichen Druck nachgeben und der Ex-Frau von Prinz Charles Respekt zollen, gelingt es der Queen wieder Sympathien zu gewinnen.

Zehn Jahre nach Dianas Tod äußern sich Zeitzeugen, Adelsexperten, Ärzte und Fotografen über das Leben und Sterben der unvergessenen Prinzessin.