Die Deutsche Wiedervereinigung: Chronik einer Zeitenwende - DER SPIEGEL
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Die Deutsche Wiedervereinigung Chronik einer Zeitenwende

Am 7. Oktober 1989 stößt Erich Honecker mit seinem Ehrengast Michail Gorbatschow auf den 40. Gründungstag der DDR an. Doch die DDR-Führung verkennt die Realität. Fluchtwellen und Demonstrationen erschüttern seit Monaten den Staat in seinen Grundfesten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Erich Honecker wird schließlich vom Politbüro gestürzt, doch die Reformversuche der neuen Regierung kommen zu spät. Am 4. November demonstrieren auf dem Berliner Alexanderplatz fast eine Million Menschen für eine neue DDR.

Eine Reiseregelung soll die dramatische Lage entschärfen – doch als der SED-Sprecher Günter Schabowski am 9. November gegen 19:00 Uhr verkündet, Ausreisen seien ab sofort möglich, sind die Grenztruppen darüber nicht informiert. Der Druck der Bevölkerung an den Übergängen wächst – und wenige Stunden später meldet der Offizier am Grenzübergang Bornholmer Straße "Wir fluten jetzt". Um 22:30 Uhr endet an diesem Abend an der Berliner Mauer die Zeit des "Kalten Krieges".

Stefan Aust und Katrin Klocke rekonstruieren in dieser beeindruckenden Dokumentation die Ereignisse, die zum Fall der Mauer führten.