Die Chemie des Todes: Mördersuche im Labor, Teil 2 - DER SPIEGEL
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Die Chemie des Todes Mördersuche im Labor, Teil 2

Mord verjährt nie! Auch wenn der Täter nur wenige, unsichtbare Spuren hinterlässt und die Ermittlungsarbeit oft langwierig ist - meist ist die Mördersuche im Labor erfolgreich.
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Mord verjährt nie! Auch wenn der Täter nur wenige, unsichtbare Spuren hinterlässt und die Ermittlungsarbeit oft langwierig ist - meist ist die Mördersuche im Labor erfolgreich. Verbrechen, die noch vor wenigen Jahren zu den Akten gelegt werden mussten, werden heute von Forensikern mithilfe modernster Kriminaltechnik aufgeklärt. Oft genügen mikroskopisch kleine Partikel, um das brutale Geschehen zu rekonstruieren und den Mörder zu überführen.

Alle Fälle, die hier dokumentiert werden, beruhen auf wahren Begebenheiten: In Florida wird auf einem Wanderpfad die entsetzlich zugerichtete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der Mörder hat scheinbar seinen pervers-sadistischen Trieb an dem jungen Obdachlosen befriedigt. Der Fund weiterer Leichen lässt keinen Zweifel: Die Ermittler haben es mit einem Serienmörder zu tun.

Eine junge Ukrainerin wird in ihrem Apartment in Los Angeles erschossen. Sie arbeitete als Prostituierte. Die Ermittlungsarbeit führt die Kriminologen ins Rotlicht-Milieu. Bald wird deutlich: Die Frau hatte ein dunkles Geheimnis.

In Kanada wird ein Ehepaar ermordet. Beide sind vor ihrem Tod bestialisch gequält worden. Der Verdacht fällt auf einen Mann, der sich offenbar heimlich im Sommerhaus seiner späteren Opfer einquartiert hatte. Auf seiner Flucht vor den Fahndern nimmt der Mann zwei Frauen als Geiseln.

Im Rahmen dieser dreiteiligen Serie "Die Chemie des Todes" werden mithilfe aufwändig gedrehter Spielszenen wahre Fälle rekonstruiert. Ermittler, Rechtsmediziner und Profiler schildern, welche wissenschaftlichen und technischen Methoden sie anwenden, um auch die mysteriösesten Mordfälle zu lösen.