Krankhafte Tierliebe Das Phänomen "Animal Hoarding"
Eine alte Frau, die unter unerträglichen Bedingungen mit mehr als fünfundzwanzig Katzen in einer kleinen Mietwohnung lebt, ein Ingenieur, der immer neue Brutkästen für seine Wellensittiche baut, schließlich fast 2.000 Vögel beherbergt und selbst keinen Platz mehr zum Leben findet:
Ausnahmesituationen wie diese sind in Deutschland zur grausamen Realität geworden. Das Phänomen hat einen englischen Namen: "Animal Hoarding".
Menschen, deren Tierliebe zur Krankheit wird.
Meist fängt es mit ein paar Tieren an, die sich unkontrolliert vermehren. Schon nach kurzer Zeit überfordern die Vierbeiner ihre Besitzer, meistens schaffen sie es sogar nicht, ihre Schützlinge mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Tiere sind oft verdurstet und verhungert, bevor die Retter eintreffen.
In Italien haben verwilderte Hunde, die aus einer Messie-Haltung stammen sogar schon einen Menschen totgebissen.