Vermisst Die Schicksale verschwundener Menschen
Viele tauchen nach wenigen Stunden wieder auf, manche hinterlassen nicht die geringste Spur. Dahinter stecken tragische Schicksale, verzweifelte Angehörige und ein ausgeklügelter Fahndungsapparat.
In der Münchner Vermisstenstelle, dem sogenannten K 14, beschäftigen sich zehn Kriminalbeamte täglich mit den Verschwundenen:
Ein unternehmungslustiger Arzt, der seine Mutter in einem Abschiedsbrief bat, nicht nach ihm zu suchen. Ein achtjähriger blonder Junge, der nach der Schule nicht nach Hause kommt. Ein chinesischer Hotelgast, der all seine Papiere und Habseligkeiten zurücklässt.
Ein 15-jähriges Mädchen, das nach einem Besuch bei den Großeltern zum Baden fährt und von dort nicht wiederkehrt. Aber auch: der eifersüchtige Ehemann, der über die Polizei herausfinden möchte, wo seine Frau ihre Nächte verbringt.
SPIEGEL TV konnte die Beamten der Vermisstenstelle bei ihrer Fahndung mit Suchhunden, DNA-Tests und Handypeilung begleiten.