Forensik: Dem Verbrechen auf der Spur - DER SPIEGEL
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Forensik Dem Verbrechen auf der Spur

Themen u.a.: SPIEGEL TV Wissen berichtet über den perfekten Mord - Warum viele Delikte unentdeckt bleiben; Tote ohne Gesicht – Anthropologen identifizieren Gewaltopfer; High-Tech-Spurensuche – Tatortrekonstruktion mit einer 3-D-Kamera.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der perfekte Mord

Auf Deutschlands Friedhöfen liegt so manches Geheimnis begraben. Todesursache: natürlicher Tod – heißt es zu oft, wenn Angehörige nicht näher hinsehen wollen und Ärzte getäuscht werden. So kommt es in der Bundesrepublik zu einer erschreckenden Bilanz: jeder zweite Mord bleibt unentdeckt.

Tote ohne Gesicht

Für die Polizei ist eine Leiche, von der weder der Name noch das Gesicht existiert, ein fast unlösbares Problem. Anthropologen helfen aus, wenn es darum geht, die Wesenszüge eines Menschen zu rekonstruieren. SPIEGEL TV Wissen über den Fall einer unbekannten Toten aus Garmisch-Partenkirchen.

High-Tech-Spurensuche

Computertomographen, Oberflächenscanner, 3-D-Tatort-Modelle – der Einsatz von High-Tech-Geräten macht es einem Täter immer schwerer, seine Spuren am Tatort zu vertuschen. Wie diese vollkommen neue Art der Mörderjagd in der Praxis eingesetzt wird zeigt SPEGEL TV Wissen, unterwegs mit dem LKA Nordrhein-Westfalen.

Der Fall Kasper Hauser

Das Nürnberger Findelkind galt mehr als 160 Jahre als der ermordete Prinz aus dem Hause Baden. Eine DNA-Analyse widerlegte die Legende. Doch die Hauser-Fans wollen sich nicht mit der wissenschaftlichen Wahrheit abfinden.

Im Zweifel für den Angeklagten – wie sicher ist die DNA-Analyse?

In den vergangenen Jahren hat die Naturwissenschaft die Kriminalistik revolutioniert. Seit es die DNA-Analyse gibt, reichen winzigste Spuren am Tatort, um einen Täter zu überführen. Selbst jahrzehntelang zurückliegende Verbrechen lassen sich so aufklären – doch es gibt auch Zweifel.

Das Böse im Kopf

Er wirkt erschreckend intelligent und auf äußerst verwirrende Art und Weise klar im Kopf. Massenmörder Anatoli Onoprijenko aus der Ukraine. Seine größte Obsession war das kaltblütige Töten von Frauen, Männern und Kindern. 53 Menschen waren Opfer seiner kranken Phantasie.

Moderation: Elke Rosenfeldt