ZDF Reportage über Flüchtlinge: Pflichtfach Integration - DER SPIEGEL
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"ZDF.reportage" über Flüchtlinge Integration - Pflichtfach für alle

Sie kommen aus den Krisengebieten der Welt und sprechen bei ihrer Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch: jugendliche Flüchtlinge. In der Duisburger Aletta-Haniel-Gesamtschule erhalten die Kinder Starthilfe in ein neues Leben, die Lehrer geben ihnen wieder ein Stück Normalität.
Schulfach Integration (Archivbild)
Schulfach Integration (Archivbild)

Schulfach Integration (Archivbild)

Foto: Armin Weigel/ picture alliance / dpa
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Das ZDF sendet sonntags um 18:00 Uhr insgesamt sechs Reportagen der Reihe "Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?". Die Reportagen versuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die Realität dieser Flüchtlingskrise abzubilden. Es geht um Hoffnung und Enttäuschung, Hilfen und Belastungsgrenzen. Mitleid, Engagement, Verständnis - aber auch um Ängste und Ablehnung.

Die Stadt Duisburg im Ruhrgebiet: Sie gilt schon lange als "Multi-Kulti-Stadt", hat einen hohen Migranten-Anteil. Die Flüchtlingskrise stellt die Kommune vor neue Herausforderungen. In Duisburg leben eine halbe Million Menschen aus 145 Nationen. Die Arbeitslosigkeit liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Jetzt muss die Stadt mehrere Tausend Flüchtlinge aufnehmen. Wie gehen die Menschen mit dieser Situation um?

Die "ZDF.reportage" taucht ein in eine Stadt mit einem traditionell hohen Ausländeranteil und beobachtet, wie sich die Stimmung unter Migranten, Flüchtlingen und Deutschen in Duisburg angesichts der aktuellen Situation verändert.

Folge 5: In der Aletta-Haniel-Gesamtschule werden in sechs Klassen mittlerweile rund 100 Flüchtlingskinder unterrichtet. Viele von ihnen sind der deutschen Sprache nicht mächtig. Lehrer und Schulleitung kämpfen jeden Tag dafür, dass die Kinder aus Syrien und dem Irak schnell Deutsch lernen. Denn das sei das Fundament für die Integration.