Arbeitsleben: Warum erschöpft der Berufseinstieg so – und was hilft? - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Markus Sutera

Startklar-Newsletter Warum erschöpft der Berufseinstieg so – und was hilft?

Ich habe diese Woche einen neuen Begriff gelernt: Erholungsparadoxon. Gemeint ist damit, dass ausgerechnet nach besonders anstrengenden Tagen das Energietanken am schwersten fällt.

Das sieht dann so aus: Man kommt heim, landet wie ausgespuckt auf dem Sofa und wundert sich Stunden später, warum das nicht geholfen hat.

Ein Haken daran, sagt die Arbeitspsychologin Romana Dreyer: Wenn wir wirklich erschöpft sind, greifen wir oft zu dem, was am bequemsten aussieht – nicht unbedingt zu dem, was uns wieder auflädt.

Im Interview, das ich diese Woche empfehlen möchte , erklärt Dreyer sehr anschaulich, warum gerade der Einstieg ins Berufsleben so viel Energie zieht. Und wie kleine, alltagstaugliche Routinen helfen können, den Kopf wieder freizubekommen. Manchmal kann das auch eine Serie sein.

Das Gespräch ist eine gute Empfehlung für alle, die gerade im Job ankommen, aber auch für jene, die schon länger dabei sind und merken: So richtig abschalten fällt schwer.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Markus Sutera, Redakteur SPIEGEL Start


Einstieg ins Berufsleben: Nach acht Stunden Arbeit bleibt kaum Energie für die Freizeit

Einstieg ins Berufsleben: Nach acht Stunden Arbeit bleibt kaum Energie für die Freizeit

Foto: Williams+Hirakawa / The Image Bank / Getty Images

Work-Life-Balance für Jobeinsteiger: Nach Feierabend nur noch erschöpft auf dem Sofa liegen – viele Berufsanfänger kennen das. Arbeitspsychologin Romana Dreyer erklärt , wie man die Kontrolle über die Freizeit zurückgewinnt.


Mehr Zusammenarbeit, weniger Girlboss-Mentalität

Mehr Zusammenarbeit, weniger Girlboss-Mentalität

Foto: Ilona Titova / iStockphoto / Getty Images

Spätes Studium: Sie haben Kinder, Jobs – und dann noch einmal neu angefangen. Drei Frauen erzählen, wie es war, mit 34, 41 und 47 Jahren ein Studium zu beginnen. Das sind ihre Erfahrungen .

Celina Nitsch: »Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin«

Celina Nitsch: »Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin«

[M] DER SPIEGEL; Oliver Jäckel / plainpicture; Anton Nadtochyi

Beruflicher Neubeginn: Die Zeit als Grundschullehrerin forderte Celina Nitsch heraus. Sie verzichtete auf die Verbeamtung und wagte den Neustart als Hochzeitsrednerin – auch wegen eines Schicksalsschlags .


Ein Ausbildungsabbruch wirkt langfristig, aber nicht für alle gleich (Symbolbild)

Ein Ausbildungsabbruch wirkt langfristig, aber nicht für alle gleich (Symbolbild)

Foto: Westend61 / Getty Images

Ungleichheit: Eine abgebrochene Ausbildung trifft sozial Benachteiligte besonders hart. Eine neue Auswertung zeigt, wie hoch der finanzielle Verlust im Schnitt ausfällt.