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Die klassische Studi-WG mit Gemeinschaftsküche, Putzplan und kollektivem »taz«-Abo ist nicht die beliebteste Wohnform der heutigen Hochschüler-Generation. Nur etwa 20 Prozent der Studierenden leben in einer Wohngemeinschaft, das ergab eine Erhebung des Gütersloher Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Dass auch nur 20 Prozent während ihres Studiums daheim bei Mami und Papi wohnen, spricht nach Ansicht der CHE-Forscher gegen die ZVS-Praxis, Studienplätze möglichst heimatnah zu vergeben. Das Sozialkriterium, glauben die Wissenschaftler, sei nicht mehr zeitgemäß, wenn kaum ein Student bei den Eltern lebe.