HIGH POTENTIALS - DER SPIEGEL
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studieren HIGH POTENTIALS

• aus UNI SPIEGEL 5/2003
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Fahrig, unkonzentriert, quengelig: Unter Stress verhalten sich Studenten manchmal wie hyperaktive Kinder. Gegen Konzentrationsmangel scheint aber ein Kraut gewachsen - glaubt jedenfalls eine wachsende Fangemeinde an nordamerikanischen und australischen Unis: »Ritalin« heißt die angebliche Wunderpille. Das umstrittene Medikament verabreichen normalerweise Eltern ihren Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit und Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), besser bekannt als »Zappelphilipp-Syndrom«. Der Wirkstoff Methylphenidat soll beruhigen und die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Mögliche Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Appetitverlust und Niedergeschlagenheit nach dem Absetzen. Eine Studie der Universität von Wisconsin ergab, dass jeder fünfte Student schon einmal Ritalin oder das vergleichbare Medikament Adderall eingenommen hat. Einige Experten fordern sogar Dopingtests vor Examensprüfungen: Mit einer Urinprobe sollen Kandidaten beweisen, dass sie ihr Ergebnis ohne chemische Stimulation der grauen Zellen erzielt haben.

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