meinung •Religion und freie Gesellschaft Darf man Witze über den Islam machen? Ein Gastbeitrag von Hasnain Kazim In einer freien Gesellschaft muss es möglich sein, Religion zu kritisieren oder sie zu verspotten. Doch beim Thema Islam gibt es eine rote Linie. Wer sie übertritt, wird angefeindet oder ausgegrenzt. Ich habe es selbst erlebt.
meinung •10 Jahre »Charlie Hebdo« Was uns die Französinnen und Franzosen über den Umgang mit Terror lehrten Ein Essay von Nadia Pantel Die Ideologie des Islamismus muss man mit Härte bekämpfen. Doch damit eine Gesellschaft wehrhaft bleibt, braucht es noch mehr. Zum Beispiel Lässigkeit, Hedonismus und Ehrlichkeit.
Zehnter Jahrestag »Charlie Hebdo« »Ich will in keiner Welt leben, in der sich alle einig sind« Am 7. Januar 2015 verschlief Luz, Zeichner bei »Charlie Hebdo«, die Redaktionskonferenz. So entkam er wohl dem Tod. Seitdem ist er Vater geworden, erfolgreicher Graphic-Novel-Autor, bekennender Im-Sitzen-Pinkler. Alles gut also? Ein Porträt von Timofey Neshitov Zur Merkliste hinzufügen
Zehn Jahre nach blutigem Anschlag auf die Redaktion »Charlie Hebdo« sucht die besten religionskritischen Karikaturen Die Redaktion des Satireblatts »Charlie Hebdo« wurde 2015 Opfer eines islamistischen Anschlags. Nun ruft sie Zeichner zu einem Wettbewerb auf. Sie sollen ihre Wut auf religiöse Einflussnahme auf Papier bringen. Zur Merkliste hinzufügen
Witze über Ali Chamenei Iran droht »Charlie Hebdo« nach Ayatollah-Karikaturen mit Konsequenzen In einer Sonderausgabe hat »Charlie Hebdo« Dutzende Zeichnungen veröffentlicht, die den obersten geistlichen Führer Irans verspotten. Die Regierung in Teheran ist empört. Zur Merkliste hinzufügen
Terror in Paris Hohe Strafen in Berufungsprozess zu »Charlie Hebdo«-Anschlag verhängt Zwei Täter gingen in Berufung, nachdem sie wegen Beihilfe zum Terroranschlag auf die Satirezeitschrift »Charlie Hebdo« verurteilt worden waren. Einer erhält nun eine höhere Strafe, der andere eine geringere. Zur Merkliste hinzufügen
Mohammed-Zeichnungen Britische Regierung verurteilt Proteste gegen Lehrer In England sind Eltern gegen einen Lehrer auf die Straße gegangen, der im Unterricht Zeichnungen des Propheten Mohammed gezeigt hat. Die Schule suspendierte den Pädagogen, die Regierung kritisiert die Proteste. Zur Merkliste hinzufügen
Islamistischer Terror 30 Jahre Haft für Hauptangeklagte im »Charlie Hebdo«-Prozess Zwölf Menschen starben 2015 beim Anschlag auf die französische Satirezeitung »Charlie Hebdo«. Die wichtigsten Helfer wurden zu jeweils 30 Jahren Gefängnis verurteilt – einer von ihnen ist aber vermutlich schon tot. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Zeichner über Mohammed-Karikaturen und Selbstzensur "Die Terroristen haben gewonnen" Ein Interview von Marco Kasang Der belgische Karikaturist Pierre Kroll erklärt, warum er keine Bilder des Propheten zeichnet, was der Mord an Samuel Paty in ihm auslöst und wieso er fürchtet, dass sein Gewerbe ausstirbt.
Überlebende erinnern sich an die Attentate von Paris Die Nacht, die niemals endet Während islamistische Terroristen erneut Anschläge in Europa verüben, jähren sich die Attentate von Paris zum fünften Mal. Wie geht es den Betroffenen heute? Von Britta Sandberg Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Blasphemiegesetz Der Mohammed-Paragraf Eine Kolumne von Alexander Neubacher Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und die Erregungsschwelle von Fanatikern darf nicht darüber entscheiden, ob man einen Witz machen darf.
Islamistischer Terror "Wie eine Kettenreaktion" Deutschland, Frankreich und Österreich wurden binnen weniger Wochen von Terroranschlägen erschüttert. Hier spricht der Islamismusexperte Guido Steinberg über den Umgang mit Gefährdern und die Rolle des IS. Ein Interview von Wolf Wiedmann-Schmidt Zur Merkliste hinzufügen
Terror in Wien Facebooks Krisenmodus ermöglichte Verbreitung von Tatvideos Kurz nach den ersten Meldungen vom Terroranschlag in Wien aktivierte Facebook seinen "Safety Check". Das damit verknüpfte Forum soll dem Informationsaustausch dienen. Zu sehen waren dort jedoch verstörende Bilder. Von Malin Möller Zur Merkliste hinzufügen
Mord an Samuel Paty schockiert Frankreich Der Lehrer, der die Meinungsfreiheit verteidigte Frankreich trauert um Samuel Paty, der Opfer eines islamistischen Anschlags wurde. Schüler, Kollegen und Eltern beschreiben den Lehrer als Vorbildpädagogen, der zuletzt sehr verunsichert worden war. Von Tanja Kuchenbecker, Paris Zur Merkliste hinzufügen
Ermordeter Lehrer Polizei nimmt weitere Person nach Attentat bei Paris fest Nach der Enthauptung eines Lehrers bei Paris geraten weitere Personen unter Verdacht. Elf Personen wurden mittlerweile festgenommen. Zur Merkliste hinzufügen
"Charlie Hebdo"-Überlebender Philippe Lançon "Nach dem Attentat trug ich zwei Jahre eine Maske" Beim Attentat auf die "Charlie Hebdo"-Redaktion wurde Philippe Lançon schwer verletzt. Den Terrorangriff und seine Genesung schildert er in dem Buch "Der Fetzen" - heute beantwortet er den SPIEGEL-Fragebogen. Zur Merkliste hinzufügen
"Charlie Hebdo"-Prozess "Wir haben Kriegsmaschinen gesehen" Im Prozess um die Terroranschläge auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" und einen koscheren Supermarkt werden nun die Angeklagten befragt. Das Verfahren arbeitet aber auch die Taten für die Opfer auf. Aus Paris berichtet Tanja Kuchenbecker Zur Merkliste hinzufügen
Plan zu neuem Gesetzesentwurf Macron will gegen "islamistischen Separatismus" vorgehen Frankreich will nach dem erneuten islamistischen Terror verstärkt gegen Radikalisierung vorgehen. Um eine Parallelgesellschaft im Land zu verhindern, soll etwa der Heimunterricht von Kindern strikt eingegrenzt werden. Zur Merkliste hinzufügen
Paris Angreifer wollte Büros von "Charlie Hebdo" anzünden Sein Ziel war "Charlie Hebdo": Der mutmaßliche Attentäter von Paris wollte laut Ermittlern die Räume des Satiremagazins in Brand stecken, das aber längst umgezogen war. Er sei zudem deutlich älter als zunächst angenommen. Zur Merkliste hinzufügen
Terror in Paris Polizei nimmt Bruder des Hauptverdächtigen fest Nach dem islamistischen Anschlag von Paris steigt die Zahl der Verdächtigen. Inzwischen sollen sich neun Personen in Polizeigewahrsam befinden. Zur Merkliste hinzufügen