Nach Berlinale-Streit Wim Wenders erhält Ehrenpreis für sein Lebenswerk Er findet, dass sich Filmemacher aus der Politik heraushalten sollten – und sorgte mit dieser Position für einen Eklat auf der Berlinale. Nun soll der Regisseur Wim Wenders für sein Gesamtwerk ausgezeichnet werden. Zur Merkliste hinzufügen
Eklat um Intendantin Kulturstaatsminister Weimer wollte offenbar Berlinale-Chefin Tuttle entlassen und scheiterte wohl kläglich Chronik eines Desasters, aus dem niemand unbeschädigt hervorgeht. Von Tobias Rapp, Ulrike Knöfel und Hannah Pilarczyk Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Streit auf der Berlinale Wenn’s keinen Skandal gibt, dann schaff einen herbei! Ein Kommentar von Lars-Olav Beier Da ist er wieder, der alljährliche Berlinale-Eklat – mit Gaza-Debatten, offenen Briefen und empörten Absagen. Die Debatte hat absurde Züge angenommen.
Gaza-Debatte Mehr als 80 Künstler in offenem Brief »bestürzt« über Berlinale Zahlreiche Schauspieler und Regisseure haben Kritik an der Berlinale in der Gaza-Frage geäußert. Sie werfen dem Filmfestival Zensur vor. Zur Merkliste hinzufügen
Politik im Kino Arundhati Roy sagt Teilnahme an Berlinale ab – wegen Aussagen von Wim Wenders Wim Wenders nannte das Kino ein »Gegengewicht zur Politik« und wollte sich als Jurypräsident der Berlinale nicht zum Gazakrieg äußern. Deshalb hat die indische Autorin Arundhati Roy ihre Reise zum Festival abgesagt. Zur Merkliste hinzufügen
Arundhati Roy Indischer Bestsellerautorin drohen bis zu sieben Jahre Haft Indiens Premier will wohl ein Exempel an der Autorin des Bestsellers »Der Gott der kleinen Dinge« statuieren: Sie könnte wegen eines angeblichen Vergehens, das 14 Jahre zurückliegt, vor Gericht gezerrt werden. Zur Merkliste hinzufügen
Literaturnobelpreisträgerin Algerien verweigert Annie Ernaux offenbar die Einreise Eigentlich sollte Annie Ernaux an der Buchmesse in Algier teilnehmen. Doch Medienberichten zufolge konnte die 83-Jährige nicht einreisen. Sie hatte zuvor die Justiz Algeriens kritisiert. Zur Merkliste hinzufügen
Zu Besuch bei Starautorin Arundhati Roy "Die Nachbarn aufwecken, darum geht es" Zwanzig Jahre nach ihrem Welterfolg "Der Gott der kleinen Dinge" veröffentlicht die indische Schriftstellerin Arundhati Roy ihren zweiten Roman. Warum hat es so lange gedauert? Und hat sich das Warten gelohnt? Von Laura Höflinger Zur Merkliste hinzufügen
Neues Buch von Arundhati Roy Willkommen in der Glücksrepublik Zwanzig Jahre nach "Der Gott der kleinen Dinge" hat Arundhati Roy ihren zweiten Roman geschrieben. Sie entwickelt darin eine betörende Hauptfigur - und entwirft eine politische Utopie für Kaschmir. Von Anne Haeming Zur Merkliste hinzufügen