Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Der Aufstieg des traurigen Tropenforschers Dass der Ethnologe Claude Lévi-Strauss zum Star der Welterklärer avancierte, schien verblüffend. Doch sein wehmütiger Blick auf vermeintlich primitive Urvölker traf den zivilisationsmüden Nerv der Zeit. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Claude Lévi-Strauss "Den Menschen gibt es nicht" Psychoanalyse und Linguistik: Diese Wissensgebiete nutzte Claude Lévi-Strauss für eine neue Wissenschaft. Strukturalismus heißt das Verfahren - der französische Denker wandte es erstmals auf die Tropen an. Er erschloss uns aber noch viel mehr als den brasilianischen Dschungel. Von Daniel Haas Zur Merkliste hinzufügen
Kulturphilosoph Claude Lévi-Strauss ist tot Als Mitbegründer des Strukturalismus revolutionierte er in den fünfziger Jahren das wissenschaftliche Denken. Seine Schrift "Traurige Tropen" gehört zum Kanon der modernen Kulturtheorie. Jetzt ist Claude Lévi-Strauss im Alter von 100 Jahren gestorben. Zur Merkliste hinzufügen
Fichtners Tellergericht Ein Hirn, richtig gut durch Was hat der Kannibale mit dem Kantinenkoch gemein? Viel mehr, als beide glauben. Diese Erkenntnis verdankt die Welt dem großen Anthropologen Claude Lévi-Strauss. Ullrich Fichtner verneigt sich vor einem Denker, der wohl nie das Wort "Mouth-Feeling" in den Mund nähme. Zur Merkliste hinzufügen