meinung •Deutsche Russlandpolitik Steinmeier soll zurücktreten – echt jetzt? Ein Kommentar von Tobias Rapp Es tobt eine Debatte über Deutschlands Russlandpolitik, und im Zentrum der Kritik steht Frank-Walter Steinmeier. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk geht sogar so weit, den Rücktritt des Bundespräsidenten zu fordern.
meinung •Canceln! Canceln! Canceln! J.D. Vance kann nur der Anfang sein, lieber Ullstein-Verlag Eine Kolumne von René Pfister Es war goldrichtig, den Bestseller »Hillbilly Elegy« aus dem Programm zu werfen. Umstrittene Autoren haben in einem renommierten Verlag nichts zu suchen. Dieses Prinzip muss jetzt konsequent durchgesetzt werden. Eine Anleitung.
meinung •Wladimir Putins Machtambitionen Wie »Friedenspolitik« den Weg in die Katastrophe bahnt Eine Kolumne von René Pfister Wenn SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich den Krieg in der Ukraine »einfrieren« will, offenbart sich darin auch das giftige Erbe der Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr.
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Geh doch nach drüben Nach zähen Verhandlungen einigten sich beide Deutschlands 1972 auf einen Grundlagenvertrag. Vorbei an Honeckers gestiefelten Grenzern erkundete ein SPIEGEL-Reporter den sehr Nahen Osten: als Gaffer in einer »Terra incognita«. Zur Merkliste hinzufügen
Historiker Wirsching über die SPD und Russland »Zerreißprobe für die Partei« Die Russlandpolitik der SPD war ein Irrtum, Parteichef Klingbeil hat eine Neuausrichtung angekündigt. Hier spricht der Historiker Andreas Wirsching über Ostpolitik-Missverständnisse und die russische Aggression. Ein Interview von Christoph Söller Zur Merkliste hinzufügen
Streit um staatliche Dokumente Muss Helmut Kohls Witwe Maike einen Teil des Nachlasses herausgeben? Es geht auch darum, wem die Geschichte Deutschlands gehört: Ein Gerichtsverfahren um den Nachlass Helmut Kohls lenkt Aufmerksamkeit auf die Frage, wohin eigentlich Regierungsakten deutscher Kanzler verschwinden. Von Felix Bohr und Klaus Wiegrefe Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Die Jagd nach einem Verräter in der Ostpolitik Wenn Geheimprotokolle der Diplomatie ans Licht kommen, ist das für Regierungen unschön. Ein Verrat gefährdete 1972 die sozialliberale Ostpolitik unter Willy Brandt. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Rede auf Parteitag Schröder streichelt die SPD-Seele Es war sein erster Auftritt bei einem SPD-Parteitag seit acht Jahren, und er bekam auffallend viel Applaus: Gerhard Schröder hat in einer ungewohnt nachdenklichen Rede den großen Bogen gespannt - von Grass, Bahr und Schmidt zu Sigmar Gabriel. Zur Merkliste hinzufügen
Alexander Kluge zum Tode Egon Bahrs Abschied von einem Freund und Charakter Wie schnell konsolidiert sich ein Land nach einem Krieg? Egon Bahr, der kluge Sicherheitspolitiker, fand selbst auf solche Fragen die richtigen Antworten. Drei Gedanken und vier Filme von Alexander Kluge. Zur Merkliste hinzufügen
Egon Bahr gestorben Der Mann der geheimen Kanäle Der verstorbene Egon Bahr war unter Kanzler Brandt einer der maßgeblichen Akteure der neuen Ostpolitik. Für seine Kontakte ins Weiße Haus und in den Kreml nutzte er geheime Kanäle - und verteidigte sie gegen alle Kritiker. Von Severin Weiland Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Egon Bahr Er war ein Glück für uns Egon Bahr, Architekt der Ostpolitik: Die Ära Willy Brandt war auch seine wichtigste Zeit. Ihm, dem präzisen Denker, ging es vor allem um Versöhnung und Entspannung. Persönliche Erinnerungen von SPIEGEL-Autor Gerhard Spörl. Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tode Egon Bahrs Wegbereiter der Einheit Geschmäht und verleumdet, geehrt und gefeiert: Egon Bahr war zeitlebens umstritten. Als engster Vertrauter von Willy Brandt gestaltete er die deutsche Ostpolitik - oft im Verborgenen. Nun ist der SPD-Politiker im Alter von 93 Jahren gestorben. Von Karl-Ludwig Günsche Zur Merkliste hinzufügen
SPD-Politiker Egon Bahr ist tot SPD-Urgestein Egon Bahr ist tot. Der frühere Bundesminister und enge Vertraute Willy Brandts ist nach Angaben aus seiner Partei im Alter von 93 Jahren gestorben. Zur Merkliste hinzufügen
Russland-Kurs Bahr und Gorbatschow fordern deutsche Eisbrecher-Mission Wie den Streit mit Russland schlichten? Michail Gorbatschow und SPD-Legende Egon Bahr verlangen: Berlin muss auf Moskau zugehen - und nicht ständig die mangelnde Demokratie geißeln. Das mache man bei China ja auch nicht. Von Benjamin Bidder Zur Merkliste hinzufügen
Umgang mit Russland Egon Bahr für Respektierung der Krim-Annexion Er gilt als Architekt von Willy Brandts Ostpolitik, nun überrascht Egon Bahr mit einem Vorschlag zur Ukraine-Krise. Die russische Annexion der Krim solle zwar nicht völkerrechtlich anerkannt, dafür aber respektiert werden. Zur Merkliste hinzufügen
Krim-Krise bei Beckmann und Illner "Wir führen Krieg gegen den Kalten Krieg" Härte zeigen oder nachgeben? Mit Waffengewalt oder mit Sanktionen? Maybrit Illner und Reinhold Beckmann versuchten mit ihren Gästen die Kriegsgefahr auf der Krim zu analysieren. Am emotionalsten war Piratin Marina Weisband, am klarsten Ex-Generalinspekteur Harald Kujat. Von Mathias Zschaler Zur Merkliste hinzufügen
100. Geburtstag Gabriel nennt Willy Brandt Giganten des 20. Jahrhundert Er war langjähriger SPD-Chef, Bundeskanzler und ein Visionär der deutschen Einheit - Willy Brandt wäre an diesem Mittwoch 100 Jahre alt geworden. SPD-Chef Sigmar Gabriel würdigte den Kanzler der Herzen bei einem Festakt. Zur Merkliste hinzufügen
Stimmenkauf beim Misstrauensvotum Bahr und die "Brandt-Schutzwochen" Das Misstrauensvotum gegen Willy Brandt 1972 scheiterte, weil sich mindestens ein Bundestagsabgeordneter bestechen ließ. Stasi-Dokumente belasten nun Egon Bahr, den Intimus des damaligen SPD-Kanzlers. Von Klaus Wiegrefe Zur Merkliste hinzufügen
Misstrauensvotum gegen Brandt Egon Bahr sprach mit DDR über Stimmenkauf "Das muss absolut verschwiegen bleiben": Willy Brandts Vertrauter Egon Bahr verhandelte 1972 mit einem DDR-Funktionär über die Bestechung oder Erpressung von Unionsabgeordneten - es ging um das Misstrauensvotum gegen Brandt. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus Unterlagen der Stasi hervor. Zur Merkliste hinzufügen
Kommentar von Egon Bahr Warum Deutschland die innere Einheit braucht Deutschland muss 20 Jahre nach dem Mauerfall wirklich versöhnt werden, meint der SPD-Politiker Egon Bahr. Er kritisiert das Vorgehen der Birthler-Behörde, das bei vielen Ostdeutschen auch eine Verklärung der Vergangenheit bewirkt habe. Zur Merkliste hinzufügen