meinung •Zum Zustand der deutschsprachigen Literatur Mehr Schimmel wagen! Ein Kommentar von Xaver von Cranach Der Bachmann-Preis ist das wichtigste Event der deutschsprachigen Literatur. Woran lag es, dass es dieses Mal grotesk langweilig wurde? In den Texten wurde viel mitgeteilt. Aber zu wenig erzählt.
Jury lobt »existenzielle Wucht« Deutsche Autorin Lena Schätte gewinnt Bachmann-Preis Lena Schätte hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis im österreichischen Klagenfurt gewonnen. Die Autorin aus Nordrhein-Westfalen setzte sich bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur gegen 13 Mitbewerber durch. Zur Merkliste hinzufügen
14 Autoren lesen tagelang nur aus Texten vor. Wie kann der Bachmann-Preis gutes Fernsehen sein? Von Xaver von Cranach
Kinofilm über Ingeborg Bachmann Geisterstunde einer stolz vereinsamten Dichterin Der Kinofilm »Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war« mit Sandra Hüller mischt Spielszenen mit Dokuaufnahmen der Schriftstellerin. Das ist eine riskante Dreistigkeit, gelingt aber eindringlich. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Bachmann-Preis 2025 Gut gelaunt schlecht gelaunte Texte hören 14 Texte, die von einer Jury live diskutiert, zerpflückt, gepriesen werden. Das Ziel: den Zustand der Gegenwartsliteratur zu erörtern. Sie waren nicht dabei? Kein Problem. Wir schon. Aus Klagenfurt berichtet Xaver von Cranach Zur Merkliste hinzufügen
Soap&Skin covert Doors und Sufjan Stevens Man muss es so spielen, dass die Welt es mit neuen Ohren hört Die österreichische Musikerin Anja Plaschg alias Soap&Skin ist im Kino gerade in der Hauptrolle des Außenseiterinnendramas »Des Teufels Bad« zu sehen. Auf ihrem neuen Album »Torso« singt sie mit phänomenaler Hingabe berühmte Lieder anderer Leute. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Bisher unveröffentlichte Tagebucheinträge »Es enthüllt sich der miese Charakter dieses Menschen Max Frisch« Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld führte Tagebuch: über seine Treffen mit Frisch, Walser, Enzensberger, Handke, über Politik und Privates. Der SPIEGEL veröffentlicht Auszüge. Zur Merkliste hinzufügen
Festival Tage der deutschen Literatur Germany’s Next Topliterat Diese Woche beginnt der Schriftsteller-Wettbewerb »Ingeborg-Bachmann-Preis« in Klagenfurt. Er will so sehr auf der Höhe der Zeit sein, dass er stark an eine andere Talentshow erinnert. Von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Übergriffe im Literaturbetrieb Nur über ihre Leiche Ein Essay von Margarete Stokowski Der Literaturbetrieb setzt sich immer wieder über den erklärten Willen von Frauen hinweg und macht sie zu Objekten. Manches Buch hätte nie erscheinen dürfen – etwa der intime Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Max Frisch.
Ingeborg-Bachmann-Preis Das literarische Bankett Sie hatten keine Zeit (oder: keine Lust), zwölf Stunden lang Literaturfernsehen zu schauen und Valeria Gordeev gewinnen zu sehen? Kein Problem. Es war für alle was dabei. Wir fassen den bekanntesten Literaturwettbewerb für Sie zusammen. Von Xaver von Cranach Zur Merkliste hinzufügen
Deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb Vom weiblichen Verlangen und Verzweifeln Das deutsche Kino startet mit komplexen Frauenfiguren in den Berlinale-Wettbewerb: Margarethe von Trotta zeigt den feministischen Frust Ingeborg Bachmanns, Emily Atef die Lust einer jungen Ostdeutschen nach der Wende. Von Andreas Borcholte Zur Merkliste hinzufügen
Hans Magnus Enzensberger ist gestorben Das Orakel von Schwabing Hans Magnus Enzensberger war viele Jahrzehnte lang einer der klügsten und unterhaltsamsten deutschen Intellektuellen – und ein streitlustiger, großherziger Dichter, wie es so schnell keinen mehr geben wird. Eine Huldigung. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Die gescheiterte Liebe von Bachmann und Frisch »Wir wären ein Unheil füreinander« Ingeborg Bachmann und Max Frisch waren ein berühmtes Schriftstellerpaar – »leider berühmt«, wie er einmal schrieb. Nun erscheint ihr Briefwechsel. Er offenbart, wie Leid und Leidenschaft zusammenhängen. Von Susanne Beyer Zur Merkliste hinzufügen
Deutsch-österreichische Autorin Nava Ebrahimi gewinnt Bachmannpreis Mit einem Text über die Fluchtgeschichte eines schwulen Tänzers setzt sich Nava Ebrahimi beim Bachmannpreis durch. Die Autorin zeige die Freiräume auf, die Literatur schaffen könne, lobte die Jury. Zur Merkliste hinzufügen
Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb Digitales Haifischbecken Der wichtigste Preis für Nachwuchsliteratur wurde zunächst abgesagt. Nun findet er doch statt. Das legendäre Wettlesen soll diesmal digital stattfinden – und nicht am Wörthersee. Zur Merkliste hinzufügen
Klagenfurt Birgit Birnbacher gewinnt Bachmann-Preis Die österreichische Autorin Birgit Birnbacher hat den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Ihr Text handelt von einer Mittdreißigerin, die an einer soziologischen Studie teilnimmt - und einem Schrank. Zur Merkliste hinzufügen
Schöner Schreiben - mit Ingeborg Bachmann Der letzte Liebesbrief Es begann leidenschaftlich, doch ihre Liebe endete in Ausweglosigkeit: Er heiratete eine andere. Aber Ingeborg Bachmann schrieb weiter an Paul Celan. Von Hauke Goos Zur Merkliste hinzufügen
Literatur-Auszeichnung Tanja Maljartschuk gewinnt Bachmann-Preis Die Autorin Tanja Maljartschuk hat den Ingeborg-Bachmann-Lesewettbewerb in Klagenfurt gewonnen. Ihr Text thematisiert das Thema Flucht - es liegt ihr auch wegen ihrer Biografie am Herzen. Zur Merkliste hinzufügen
Bachmann-Preis Ferdinand Schmalz gewinnt mit "lieblingstier" Der Österreicher Ferdinand Schmalz hat den Ingeborg-Bachmann-Lesewettbewerb in Klagenfurt gewonnen. Seine kleingeschriebene Geschichte über einen Tiefkühlgerichte-Ausfahrer "rockte" die Jury. Von Felix Bayer Zur Merkliste hinzufügen
Liebespaar Bachmann und Frisch Der lächelnde Mörder Ingeborg Bachmann und Max Frisch waren das Paar der deutschsprachigen Literatur. Jetzt zeigt ein Band aus dem Nachlass, wie die Dichterin an der Trennung zugrunde ging. Von Volker Weidermann Zur Merkliste hinzufügen