meinung •Debatte über Holocaustgedenkstätte Wer hat Angst vor Yad Vashem? Ein Gastbeitrag von Deborah Hartmann Deutschland bekommt zwei Außenstellen von Yad Vashem. Nach der Entscheidung warnen Kritiker vor israelischer Einflussnahme. Dabei zeigt ausgerechnet der Protest, wie groß die Leerstellen im deutschen Holocaustgedenken sind.
meinung •Netanyahus Einfluss in Yad Vashem Warum der Jubel zu früh kommt Ein Gastbeitrag von Meron Mendel Deutschland fühlt sich geehrt. In München und Leipzig sollen Außenstellen der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem eröffnen. Doch dabei wird Entscheidendes ignoriert – und genau darüber müssen wir jetzt sprechen.
Erste Außenstellen außerhalb von Israel Holocaustgedenkstätte Yad Vashem expandiert nach Sachsen und Bayern In München und Leipzig soll ein Bildungszentrum der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem entstehen. Besonders die Entscheidung für den ostdeutschen Standort lässt sich wohl als Signal deuten. Von Steffen Winter Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Holocaustgedenken Ein Tag Betroffenheit und »Nie wieder«. Und dann? Ein Kommentar von Richard C. Schneider Die Holocaustgedenkstunde im Bundestag war würdevoll – und schnell vorbei. Eine Woche später kümmert der grassierende Antisemitismus kaum noch jemanden in Deutschland.
Auf Recherche – SPIEGEL-Reporter vor Ort Hüter der Namen Unermüdlich sammelt der langjährige Leiter der Yad-Vashem-Datenbank, Alexander Avraham, Informationen über Holocaustopfer. Mit fünf Millionen Identitäten hat er einen Meilenstein erreicht – und weiß doch, dass viele Namen für immer verloren sind. Von Janita Hämäläinen und Thore Schröder Zur Merkliste hinzufügen
Gedenken an Opfer des Holocaust Berlin soll Yad-Vashem-Straße bekommen Im Regierungsviertel der Hauptstadt soll ein Teil der bisherigen Dorotheenstraße nach der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem benannt werden. Das empfiehlt eine Kommission dem Ältestenrat des Bundestags. Zur Merkliste hinzufügen
Mit EU-Unterstützung Holocaustgedenkstätte Yad Vashem setzt auf neue Formen der Erinnerung Wenn die letzten Holocaustüberlebenden sterben, hat das Auswirkungen auf die Erinnerungskultur. Israels Holocaustgedenkstätte geht dafür jetzt neue Wege – mit Multimedia-Formaten und Geld von der EU. Von Christoph Schult Zur Merkliste hinzufügen
Deutschlands Außenminister in Israel Wadephul ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf Der neue Außenminister hat die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem besucht. Johann Wadephul spricht von »Entsetzen« und »Scham«. Derweil kritisiert der Zentralrat der Juden, die Linke stelle sich nicht ausreichend gegen Antisemitismus. Zur Merkliste hinzufügen
Forschungsleiter von Yad Vashem Holocaust-Historiker Yehuda Bauer ist tot Mit seinen Studien hat Yehuda Bauer die Arbeit der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem geprägt, er selbst entkam den Nazis nur knapp. Nun ist der renommierte Geschichtsforscher gestorben. Zur Merkliste hinzufügen
Albanische Judenretter Europas vergessene Helden Als die Deutschen vor 80 Jahren Albanien besetzten, halfen viele Albaner verfolgten Juden. Der SPIEGEL hat mit dem Sohn eines Retters gesprochen – die Geschichte einer langen Freundschaft, die mit der Liebe zur Fotografie begann. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Oskar Schindlers letzte Jahre in Frankfurt am Main Der Held im Viertel der Gestrandeten Der Film »Schindlers Liste« ging um die Welt. Um Juden zu retten, trank Oskar Schindler einst Nazis unter den Tisch, zuletzt lebte er zurückgezogen am Frankfurter Hauptbahnhof. Jetzt streitet man dort über ein angemessenes Gedenken. Von Leon Scherfig Zur Merkliste hinzufügen
Holocaust-Gedenkstätte in Israel Wird ein extremer Rechter nächster Direktor von Yad Vashem? Die israelische Regierung muss den Posten des Direktors von Yad Vashem neu besetzen. Im Gespräch: Effi Eitam, ein ultrarechter Ex-Militär, der Araber mit »Krebszellen« verglichen hat. Von Joseph Croitoru Zur Merkliste hinzufügen
Kurzvideo-App Yad Vashem kritisiert Darstellungen von Holocaust-Opfern auf TikTok In den vergangenen Tagen tauchten mehrere mit Musik unterlegte TikTok-Videos auf, in denen meist junge Nutzer Holocaustüberlebende imitierten. Die Gedenkstätte Yad Vashem rügt die Videos scharf. Zur Merkliste hinzufügen
Steinmeiers Rede in Yad Vashem Warnung an Deutschland "Böse Geister in neuem Gewand": Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält zum Auschwitz-Gedenken eine bemerkenswerte Rede in Yad Vashem. Ein Besuch am Tag zuvor machte deutlich, was ihn antreibt. Aus Jerusalem berichtet Veit Medick Zur Merkliste hinzufügen
Steinmeier zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz "Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand" Als erster deutscher Bundespräsident hat Frank-Walter Steinmeier in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gesprochen - "beladen mit großer historischer Schuld". Er rief eindringlich zum Schutz jüdischen Lebens auf. Zur Merkliste hinzufügen
Israelreise Merkel erinnert an "immerwährende Verantwortung" für Holocaust Angela Merkel hat die israelische Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Dort gedachte die Kanzlerin der sechs Millionen Opfer des Holocaust. Deutschland müsse Antisemitismus, Hass und Gewalt entgegentreten. Zur Merkliste hinzufügen
Gauck beim Gedenken an Babi Jar "Es schwindelt uns" 75 Jahre ist es her, dass Deutsche in Babi Jar 33.000 Juden erschossen. Beim Gedenken fordert Bundespräsident Gauck eine ehrliche Aufarbeitung. Die ist auch in Deutschland längst nicht zu Ende. Von Florian Gathmann Zur Merkliste hinzufügen
Rede in Jad Vaschem Netanyahu vergleicht Iran mit NS-Regime Israel begeht den Gedenktag an den Holocaust. Regierungschef Benjamin Netanyahu hat den Anlass genutzt, noch einmal eindringlich vor dem Regime in Iran zu warnen. Zur Merkliste hinzufügen
Protest gegen Gaza-Krieg Niederländer gibt israelische Auszeichnung zurück Seine Familie versteckte ein jüdisches Kind vor den Nazis. Dafür wurde Henk Zanoli in der Gedenkstätte Jad Vaschem als "Gerechter unter den Völkern" geehrt. Nun gibt der Niederländer die Auszeichnung zurück. Israels Armee soll Angehörige des Mannes in Gaza getötet haben. Zur Merkliste hinzufügen
Franziskus in Jordanien Auf der Suche nach Liebe Frieden für Syrien und für Israel und Palästina: Bei seiner Tour de Force durchs Heilige Land will Papst Franziskus ein Zeichen der Liebe setzen. In Amman empfingen ihn Zehnausende Begeisterte. Zur Merkliste hinzufügen