Politiker auf Wikipedia Wahlkampf oder Wahrheit Geschönt, gelöscht - oder abgeschaltet: Ein offenbar manipulierter Wikipedia-Eintrag alarmiert die Parteien und wirft die Frage auf, wie man mit dem Mitmach-Lexikon umgehen soll. Für den Wahlkampf 2009 setzen die einen auf die Kraft der Community, und andere legen selbst Hand an. Von Friederike Freiburg, Björn Hengst und Annett Meiritz Zur Merkliste hinzufügen
Wikipedia-Sperrung Die Fallstricke des Online-Lexikons Lutz Heilmann hat nichts erreicht. Der Abgeordnete ließ die deutsche Wikipedia-Einstiegsseite kurzfristig sperren, weil er mit dem Eintrag über seine Person nicht einverstanden war. Nun gab Heilmann klein bei - doch sein Fall zeigt einmal mehr grundsätzliche Probleme des Prinzips Wikipedia auf. Von Christian Stöcker Zur Merkliste hinzufügen
Spektakuläre Site-Sperrung Linke-Eklat beschert Wikimedia Spendenboom So stellt man sich selbst ein Bein: Erst veranlasste der Linke-Politiker Lutz Heilmann eine spektakuläre Sperre von wikipedia.de, weil er sich über seinen Eintrag aufregte. Dann bereute er - jetzt hat er den Image-Schaden, und die Wiki-Macher bekommen plötzlich Unterstützung wie selten zuvor. Von Thorsten Dörting Zur Merkliste hinzufügen
Biografien Ein Stasi-Mann spaltet die Linkspartei Er ist der erste hauptamtliche Stasi-Veteran im Bundestag, nun spaltet er die Linkspartei: Ein Misstrauensantrag gegen Lutz Heilmann, der seine Vergangenheit lange verheimlicht hatte, lehnte sein Landesverband nach turbulenter Sitzung zwar ab - doch mit äußerst knappem Votum. Von Björn Hengst und Gunther Latsch Zur Merkliste hinzufügen