Zum 100. Geburtstag von Michel Foucault »Wir müssen versuchen, die Leidenschaft und das Feuer seines Denkens am Leben zu halten« Bei einem Abendessen machte ihm Michel Foucault Avancen, später schrieb Didier Eribon eine Biografie über den Philosophen. Hier spricht er über Macht, Geschlecht und Identität. Ein Interview von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
meinung •KI-Brillen Wenn jeder automatisch zu Content wird Eine Kolumne von Samira El Ouassil Smarte Brillen werden schnell zum Überwachungsaccessoire: Frauen werden vom patriarchalen Blick ausgebeutet. Und für alle stellt sich das Gefühl permanenten Beobachtetwerdens ein. Warum das eine freie Gesellschaft aushöhlt.
Zum Tod von Jürgen Habermas Niemand verstand die Bundesrepublik wie er Jürgen Habermas war der einflussreichste deutsche Denker seit 1945, bis zuletzt stürzte er sich mit Leidenschaft in jede Debatte. Erinnerungen an einen, der immer schlauer war als seine schlauesten Kritiker. Ein Nachruf von Tobias Rapp Zur Merkliste hinzufügen
Buch »Wot se Fack, Deutschland?« O tempora, o Kokolores! Gendern, Klima, Hafermilch: Der Comedian und Physiker Vince Ebert hat ein Buch mit rechten Triggererzählungen gefüllt und will so zeigen, dass alles den Bach hinuntergeht. Er macht es sich sehr leicht. Von Klaus Raab Zur Merkliste hinzufügen
Stilkritik der Apple-Kopfhörer Die vollendete Prothese Die AirPods-Ladebehälter sehen aus wie Zahnseidedosen, und das ist kein Zufall. Sie entfernen die Plaque des Alltagslärms. Von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
Ulf Poschardt und sein libertärer Furor Mit Vollgas in die Disruption Fast täglich haut er Kommentare raus, sein aktuelles Buch steht der Drastik von Trump und Musk in nichts nach. Ist »Welt«-Herausgeber Poschardt zu weit rechts abgebogen? Besuch bei einem Entfesselten. Von Philipp Oehmke Zur Merkliste hinzufügen
Best of 2024 Das sind die besten Sachbücher des Jahres Bücher über Streitkultur, Verlusterfahrungen und die Ost-West-Debatte: Diese Sachbücher stachen in diesem Jahr besonders hervor. Die Höhepunkte der Kulturredaktion. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Missverständnisse über Foucault Sind wir nicht alle irgendwie unterdrückt? Ein Essay von Wolfram Eilenberger Linke missbrauchen ihn für Ideologiekämpfe, Rechte machen ihn zum Sündenbock: Dabei wird der Philosoph Michel Foucault von beiden Lagern gänzlich fehlgedeutet. Der Versuch einer Aufklärung.
Sachbuch über Poststrukturalismus Kolonial verstrickt Poststrukturalistisches und postkoloniales Denken gelten als Gegensätze. Nun zeigt ein Buch, wie eng prägende Theoretiker wie Jacques Derrida mit den französischen Kolonien verbunden waren. Von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Kulturkampf Es ist nicht links, »woke« zu sein Ein Gastbeitrag von Susan Neiman »Woke« Menschen sehen sich als Kämpfer gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Diese achtenswerten Gefühle werden leider von philosophischen Thesen unterstützt, die vielen Woken nicht bewusst sind.
Star-Soziologe Eribon kritisiert das Gendern »Wir müssen Sprache vereinfachen, statt alles komplexer zu machen« Der linke Intellektuelle Didier Eribon erklärt, was ihn an Identitätspolitik und gendergerechter Sprache stört – und warum er sie trotzdem gegen ihre Gegner verteidigt. Ein SPIEGEL-Gespräch von Jonas Schaible und Arno Frank Zur Merkliste hinzufügen
Französischer Philosoph Intellektueller wirft Michel Foucault Kindesmissbrauch vor Hat Michel Foucault in Tunesien kleinen Jungs Geld für Sex geboten? Diesen Vorwurf erhebt der Essayist Guy Sorman – über 50 Jahre nach den angeblichen Taten. Ein ortsansässiger Zeitzeuge erinnert sich anders. Zur Merkliste hinzufügen
68er-Bewegung und die Folgen "Sex als Weg zur Wahrheit" Was bleibt von 68? Der Soziologe Heinz Bude erklärt, weshalb die Agenda 2010 ein Revoluzzerwerk ist, Sex nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und die Jungen heute mehr Risikofreude zeigen müssen. Von Christian Buß Zur Merkliste hinzufügen
Die 40-Jährigen "Sklaven der Work-Life-Balance" Sie stecken fest zwischen Selbstoptimierung und Selbstausbeutung: Soziologe Heinz Bude erklärt, wie sich die Generation der 40-Jährigen aus Angst vor Fehlern selbst lähmt. Von Christian Buß Zur Merkliste hinzufügen