meinung •Sorge um deutsches Rating Nicht die Schulden sind das Problem – sondern was wir damit machen Der SPIEGEL-Leitartikel von David Böcking In Berlin wächst die Sorge, dass die Kreditwürdigkeit des Staates herabgestuft werden könnte. Sie ist berechtigt, aber nicht wegen steigender Schuldenstände.
meinung •Ausufernde Neuverschuldung Die Koalition kann sich nicht auf eine Reform der Schuldenbremse einigen. Das ist ein Armutszeugnis Der SPIEGEL-Leitartikel von Christian Reiermann Union und SPD wollten die Schuldengrenze im Grundgesetz neu regeln. Doch Kanzler Merz glaubt nicht mehr daran. Das wird teuer.
Kommission uneins Experten scheitern an Schuldenbremsen-Reform Die Schuldenbremse spaltet seit Langem die deutsche Politik – und nun auch eine Kommission im Auftrag der Bundesregierung. Nach SPIEGEL-Informationen konnten sich die 15 Mitglieder nicht auf ein gemeinsames Konzept einigen. Von David Böcking Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Reform der Grundgesetzregel Das Land braucht eine Schuldenbremse. Als Schutz vor der AfD Der SPIEGEL-Leitartikel von Christian Reiermann Führende Sozialdemokraten wollen die Schuldenbremse vollständig aussetzen, ohne dass eine Notlage in Sicht ist. Das ist staatspolitisch verantwortungslos.
Auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart Junge Union will Aufweichung der Schuldenbremse verhindern Mit einem Antrag auf dem CDU-Parteitag will der Parteinachwuchs verhindern, dass die Schuldenbremse weiter gelockert wird. Damit stellt sich die Junge Union erneut gegen Koalitionspartner SPD. Von Paul-Anton Krüger, Christian Teevs und Andreas Niesmann Zur Merkliste hinzufügen
Aufrüstung Wirtschaftsinstitut bemängelt Ausnahmen bei Schuldenbremse Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung gehört nicht zu den Verfechtern einer strengen Schuldenbremse. Die jetzige Regelung geht nach Überzeugung der Forscher aber zu weit. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Ungebremst in die Staatsverschuldung Der Fluch des Blankoschecks Von Christian Reiermann Die Lockerung der Schuldenbremse führte zu einer Unwucht im Bundeshaushalt. Die Staatsausgaben explodieren, gleichzeitig tun sich gewaltige Finanzierungslöcher auf.
Schuldenbremse Reformvorschläge kommen später als geplant Statt im November legt die Expertenrunde zur Reform der Schuldenbremse ihre Vorschläge nun erst 2026 vor. Dabei drängt die Zeit: Aktuell ist das Instrument wirkungslos, das belegen Zahlen des Finanzministeriums. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Ziellose Haushaltspolitik Sehnsucht nach der Schuldenbremse Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld Die Bundesregierung schafft es nicht, die zusätzlichen Milliardenspielräume für Wachstum und Innovation zu nutzen. Helfen kann wohl nur ein Wirtschaftswunder von außen.
meinung •Haushaltspolitik Die schöne schwarze Null kommt nie wieder zurück Eine Kolumne von Nikolaus Blome Weil es offenkundig zu mühsam ist, Prioritäten zu setzen, sind ausgeglichene Haushalte Geschichte. Grund für Wut und Wehmut.
Mittelfristige Finanzplanung von Klingbeil Kann Deutschland 1.000.000.000.000 Euro neue Schulden stemmen? Noch kein Bundesfinanzminister ging so in die Vollen wie Lars Klingbeil: Die Neuverschuldung dürfte bis 2030 um eine Billion Euro steigen. Wo die Knackpunkte liegen. Eine Analyse von Christian Reiermann Zur Merkliste hinzufügen
Parteiübergreifende Kommission Diese Experten sollen die Schuldenbremse reformieren Es ist eine der heikelsten Aufgaben für die Koalition: die Neugestaltung der Schuldenbremse. Die SPD setzt dafür auf Reformer, die Union hält mit Hardlinern gegen. Von Christian Reiermann Zur Merkliste hinzufügen
Zoff bei Schwarz-Rot Klingbeils Reformpläne für die Schuldenbremse verärgern die Union Die schwarz-rote Koalition will eine 15-köpfige Kommission aus Experten berufen – sie soll eine Reform der Schuldenbremse ausarbeiten. Doch schon vor dem Start gibt es Streit über Zusammensetzung und Vorgaben. Von Christian Reiermann Zur Merkliste hinzufügen
Finanzminister Lars Klingbeil König der Miesen Finanzminister Lars Klingbeil möchte in eine bessere Zukunft investieren. Doch seine Milliardenkredite sind eine große Last für künftige Generationen. Neue Schulden tun sich auf. Von Sophie Garbe und Christian Reiermann Zur Merkliste hinzufügen
Geld aus dem Verteidigungsetat Grüne wittern Verschiebebahnhof für Verkehrsausgaben Im neuen Plan für den Verteidigungshaushalt finden sich plötzlich auch 1,2 Milliarden für Autobahn- und Bahnprojekte. Wofür das Geld vorgesehen ist, kann die Regierung nicht sagen. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Bundeshaushalt 2025 Nur Geldausgeben wird nicht reichen Der SPIEGEL-Leitartikel von Christian Reiermann Die Schuldenbremse ist Vergangenheit, Finanzminister Lars Klingbeil darf prassen. Doch ohne gleichzeitige Reformen für mehr Wachstum funktioniert das nicht.
meinung •Schuldenbremse So wird mit Sonderposten »B« getrickst Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld Finanzminister Lars Klingbeil ist dabei, die Haushalte für 2025 und 2026 aufzustellen. Das Ziel scheint zu lauten: Möglichst viele Ausnahmen von der Schuldenbremse ausweisen.
Reform der Schuldenbremse Klingbeil offen für Zusammenarbeit mit Linken und Grünen Union und SPD wollen die Schuldenbremse anfassen, wissen aber noch nicht so ganz wie. Nun will Finanzminister Klingbeil rasch Ideen erarbeiten lassen und eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag organisieren. Zur Merkliste hinzufügen
Wegen schwacher Konjunktur Klingbeil gewinnt Spielraum für Milliardenschulden Dank der Konjunkturflaute kann der künftige Finanzminister Lars Klingbeil noch mehr Schulden aufnehmen als bisher geplant. Künftig dürfte die Neuverschuldung des Bundes auf mehr als 150 Milliarden Euro steigen, pro Jahr. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Wohlstand durch Waffen? Der vermeintliche Deal mit der Aufrüstung Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld Europas Rüstungsindustrie soll auch die deutsche Wirtschaft ankurbeln. Warum die Rechnung der zukünftigen Bundesregierung so nicht aufgehen wird.