meinung •Nazivergangenheit des Suhrkamp-Verlegers Adorno hätte wohl Verständnis gehabt Ein Essay von Thomas Wagner Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld hat zeitlebens verschwiegen, dass er in der NSDAP war. Dabei waren seine wichtigsten Autoren bei dem Thema erstaunlich gelassen.
Verleger Siegfried Unseld Konnte man ohne eigenes Wissen Mitglied der NSDAP werden? Siegfried Unseld trat 1942 der NSDAP bei. Wie kam es dazu? Für den Historiker Armin Nolzen ist Unselds Aufnahme »ein ganz spezieller Fall, den ich so bisher nicht erlebt habe«. Von Frank Thadeusz Zur Merkliste hinzufügen
meinung •NSDAP-Mitgliedschaft von Siegfried Unseld Verstörend bleibt die Entdeckung dennoch Ein Kommentar von Andreas Bernard Siegfried Unseld war NSDAP-Mitglied. Das jetzt aufgefundene Schriftstück hat nicht das Gewicht, den legendären Verleger massiv zu beschädigen. Aber es ruft in Erinnerung, welche Geheimnisse die Biografien der Deutschen prägten.
»Zeit«-Recherche Verleger Siegfried Unseld war Mitglied der NSDAP Er galt als Verlegerlegende der Nachkriegszeit: Wie die »Zeit« berichtet, war Siegfried Unseld seit 1942 Mitglied der NSDAP. Zur Merkliste hinzufügen
Baumarktunternehmer Dirk Möhrle wird offenbar neuer Alleininhaber des Suhrkamp Verlags Eines der traditionsreichsten deutschen Verlagshäuser bekommt eine neue Eigentümerstruktur. Mitgesellschafter Dirk Möhrle übernimmt offenbar alle Anteile. Der Name Unseld ist damit nicht mehr im Unternehmen vertreten. Zur Merkliste hinzufügen
Bisher unveröffentlichte Tagebucheinträge »Es enthüllt sich der miese Charakter dieses Menschen Max Frisch« Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld führte Tagebuch: über seine Treffen mit Frisch, Walser, Enzensberger, Handke, über Politik und Privates. Der SPIEGEL veröffentlicht Auszüge. Zur Merkliste hinzufügen
Schauplatz von Verlagsempfängen Suhrkamp verkauft Frankfurter Villa Unseld Ein Symbol der bundesdeutschen Geistesgeschichte sucht einen neuen Besitzer: In der Villa im Frankfurter Nordend wohnte und empfing Verleger Siegfried Unseld. Nach seinem Tod zog Suhrkamp nach Berlin. Nun trennt man sich von dem Haus. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Schöner schreiben - Die Deutschkolumne Diesseits und jenseits der Schmerzgrenze Eine Kolumne von Hauke Goos Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 35: Verleger Siegfried Unseld kündigt seinem Starautor Thomas Bernhard die Freundschaft.
BGH-Urteil Sohn verliert Streit um Suhrkamp-Erbe Um das Suhrkamp-Erbe lieferten sich der Verlegersohn Joachim Unseld und seine Stiefmutter Ulla Unseld-Berkéwicz einen erbitterten Rechtsstreit durch alle Instanzen. Der BGH entschied nun am Dienstag, dass dem Sohn nicht mehr als der Pflichtteil zusteht - Joachim Unseld hatte deutlich mehr gefordert. Zur Merkliste hinzufügen
Briefschreiber Thomas Bernhard "Holzhacken ist mir lieber als Schreiben" Der eine war der größte Verleger seiner Zeit, der andere der größte Grantler: Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld und Schriftsteller Thomas Bernhard verehrten sich - und manchmal verfluchten sie sich auch. Ihr Briefwechsel ist spannend und hochemotional. Von Tobias Becker Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Siegfried Unseld Ein Verleger, der Geistesgeschichte schrieb Mit Siegfried Unseld, dem Chef des Suhrkamp-Verlages, verstarb einer der bedeutensten Verleger der Bundesrepublik. Zwar ist die Nachfolge geregelt - doch wohin der Verlag sich entwickelt, ist unklar. Von Daniel-Dylan Böhmer Zur Merkliste hinzufügen