meinung •Legenden von Stasi bis Wehrmacht Was die Nazi-Kartei über unsere Verdrängung verrät Eine Kolumne von Sabine Rennefanz Antifaschismus und Stasi-Aufarbeitung überlagerten die Aufarbeitung vieler Familien. Die neue NSDAP-Kartei ist deshalb für Ostdeutsche eine größere Zumutung – aber auch eine Chance.
meinung •Urteil im Stasi-Mordprozess Endlich Gewissheit Ein Kommentar von Julia Jüttner Mehr als 50 Jahre lang wusste die Familie von Czesław Kukuczka nicht, wer ihn auf der Flucht in den Westen erschoss. Nun wurde sein Mörder verurteilt. Warum die Aufarbeitung des Falls unabdingbar ist, das Strafmaß aber zweitrangig.
Urteil im Stasi-Mordprozess Ein Mann wie aus einem Spionagefilm Er war Waffenmeister, Scharfschütze – und bereit zum Töten, so steht es jedenfalls in den Akten: Nun ist ein Ex-Stasimitarbeiter wegen Mordes an einem Polen verurteilt worden. Das Gericht spricht von einer »gnadenlos ausgeführten Tat«. Aus Berlin berichtet Julia Jüttner Zur Merkliste hinzufügen
Mordprozess nach einem halben Jahrhundert Er wollte in den Westen und bekam eine Kugel in den Rücken Ein Familienvater wird 1974 an einem Berliner Grenzübergang erschossen. 50 Jahre später könnte ein früherer Stasimitarbeiter für den tödlichen Schuss verurteilt werden. Von Julia Jüttner Zur Merkliste hinzufügen
Mordprozess gegen Ex-Stasimitarbeiter »Da müssen viele Hände zusammengespielt haben« Ein früherer Stasimitarbeiter steht wegen Mordes vor Gericht. Er soll 1974 einen Familienvater an einem Berliner Grenzübergang erschossen haben. Zeugenaussagen legen nahe, dass die Aktion offenbar gut organisiert war. Von Julia Jüttner, Berlin Zur Merkliste hinzufügen
Zeugin im Mordprozess gegen Ex-Stasi-Mitarbeiter »Wie in einem schlechten Film« Ein früherer Stasi-Mitarbeiter soll vor 50 Jahren an einem Berliner Grenzübergang einen polnischen Familienvater erschossen haben. Im Prozess gegen den Mann sagte eine Augenzeugin von damals aus – und das recht präzise. Von Julia Jüttner, Berlin Zur Merkliste hinzufügen
Mordanklage gegen Ex-Stasi-Mitarbeiter nach 50 Jahren Tödlicher Schuss im Tränenpalast Ein polnischer Familienvater wird 1974 an einem Berliner Grenzübergang erschossen. Ein früherer Stasi-Mitarbeiter muss sich nun vor Gericht verantworten. Warum nur er? Von Julia Jüttner Zur Merkliste hinzufügen
Grenzvorfall vor fast 50 Jahren Gericht lässt Mordanklage gegen Ex-Stasi-Mitarbeiter zu Ein Stasimann soll im März 1974 einen polnischen Staatsbürger an einem Berliner Grenzübergang erschossen haben. Nun steht fest: Der heute 79-Jährige muss sich vor Gericht verantworten. Zur Merkliste hinzufügen
Grenzvorfall vor fast 50 Jahren Anklage gegen Ex-Stasi-Mitarbeiter wegen »heimtückischen Mordes« Ein Stasi-Mitarbeiter soll im März 1974 einen polnischen Staatsbürger an einem Berliner Grenzübergang erschossen haben. Jetzt wird der heute 79-Jährige wegen Mordes angeklagt. Von Felix Bohr und Sven Röbel Zur Merkliste hinzufügen
Mordanschläge auf DDR-Dissidenten Der lange Arm der Stasi Mysteriöse Unfälle, angebliche Suizide, Giftbuletten – Mielkes Geheimpolizei steht vielfach unter Mordverdacht, auch beim Tod des Fußballers Lutz Eigendorf. Bürgerrechtsaktivistin Freya Klier beleuchtet ein finsteres Kapitel der DDR. Von Norbert F. Pötzl Zur Merkliste hinzufügen
Blick in die eigene Stasiakte »Ach nee, die ganze Post an meine Mutti« Die Stasi-Unterlagen gehören jetzt zum Bundesarchiv. Was sie alles über Bespitzelung offenbaren können, wie es sich anfühlt, wenn die Dokumente einstige Freunde als Verräter enttarnen: acht Menschen und ihre Akten. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Auflösung der Unterlagenbehörde Was wird jetzt aus meiner Stasiakte? Die DDR bespitzelte Millionen Menschen in Ost und West. Nun schließt die Behörde, die dazu Auskunft gab. Wie groß ist das Interesse an den Akten noch – und wie kann man sie künftig einsehen? Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
DDR-Unrecht Koalition offenbar einig über SED-Opferbeauftragte Die Suche nach einer SED-Opferbeauftragten ist anscheinend beendet. Nach SPIEGEL-Informationen hat sich die Große Koalition offenbar auf eine Kandidatin geeinigt – eine streitbare Frau von der Insel Rügen. Zur Merkliste hinzufügen
Regisseur Leander Haußmann über seine neue Komödie »Stasi ist Pop« Ist die DDR mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall auserzählt? Für Filmemacher Leander Haußmann noch lange nicht. Er wehrt sich gegen die »tiefsitzende Arroganz des Westens«. Von Alexander Osang Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Die Lage am Morgen Masken oder Mazedonien, Hauptsache Geschäfte Von Philipp Wittrock, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros Will jetzt noch jemand AstraZeneca? Warum macht ein CSU-Abgeordneter Wahlkampf auf dem Balkan? Und was wollen die Grünen, wenn sie regieren dürften? Das ist die Lage am Freitag.
Roland Jahn über Stasi-Aufarbeitung »Ich will aufklären, nicht abrechnen« Schluss mit der Schnüffelei – am 15. Januar 1990 wurde die Stasi-Zentrale gestürmt. Der scheidende Bundesbeauftragte Roland Jahn spricht über drei Jahrzehnte Stasiunterlagenarchiv, die Zukunft der Akten und den schwierigen Umgang mit den Tätern. Ein Interview von Ruth Hoffmann Zur Merkliste hinzufügen
Bundestag verabschiedet Gesetz Stasiakten wechseln ins Bundesarchiv Die Stasiunterlagenbehörde gilt als große Errungenschaft der Wiedervereinigung. Lange war über den künftigen Verbleib der Akten gestritten worden – nun steht der Wechsel ins Bundesarchiv an Zur Merkliste hinzufügen
30 Jahre Deutsche Einheit Das Stasi-Opfer und die DDR-Versteher Markus Heckert wurde von der Staatssicherheit lückenlos überwacht. Heute hat er als Pfarrer mit Menschen zu tun, die sagen: "In der DDR war nicht alles schlecht." Wie geht er damit um? Von Lucia Heisterkamp und Max Zimmermann (Fotos) Zur Merkliste hinzufügen
Streit über Stasi-Mitarbeit Zeitungsverleger Friedrich geht juristisch gegen Ex-Leiter der Stasi-Gedenkstätte vor Verleger Holger Friedrich wehrt sich nach SPIEGEL-Informationen gegen Äußerungen von Hubertus Knabe. Bei dem Streit mit dem Historiker geht es um die Vergangenheit des Eigentümers der "Berliner Zeitung". Von Martin U. Müller Zur Merkliste hinzufügen
Einbruch in Berliner Museum Diebe erbeuten Stasi-Devotionalien Unbekannte sind in das Museum in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Hohenschönhausen eingestiegen. Sie erbeuteten Schmuck und Orden aus der DDR-Zeit. Zur Merkliste hinzufügen