meinung •Systemwechsel »von innen« Der erfolgreiche Angriff der AfD auf die Institutionen Ein Gastbeitrag von Günter Frankenberg und Wilhelm Heitmeyer Die Öffentlichkeit debattiert über Brandmauern und übersieht, wie sehr die AfD Staat und Gesellschaft schon in ihrem Sinn verändert hat. Es gibt keinen Grund, optimistisch auf die demokratischen Institutionen zu blicken.
meinung •Hass und Gewalt in Deutschland Unsere Gesellschaft ist verrohter, als viele es wahrhaben wollen Ein Gastbeitrag von Wilhelm Heitmeyer Das Ausmaß an Gewalt und Rücksichtslosigkeit in Deutschland wird kleingeredet. Diese Selbsttäuschung muss aufhören, sonst wird sich das Problem noch verschärfen.
Gegen linke und queere Projekte Wie die AfD die Kulturpolitik angreift Wenn die extrem rechte Partei in Ländern oder Kommunen an die Macht kommt, könnte es vielen Kulturinstitutionen an den Kragen gehen. Doch schon jetzt werden Künstler unter Druck gesetzt. Von Laura Backes, Maik Baumgärtner und Ann-Katrin Müller Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Sprache und Politik Warum der Begriff "Rechtspopulismus" verharmlosend ist Von Wilhelm Heitmeyer "Rechtspopulismus" ist ein verführerisch einfacher Begriff. Tatsächlich setzt er unterschiedliche politische Phänomene gleich und verdeckt so ihre Gefahren. Um ihnen begegnen zu können, müssen wir sie genauer benennen.
meinung •Rassismus Wie sich Eliten selbst entlarven - die Tönnies-Signatur Von Wilhelm Heitmeyer Nach einer rassistischen Äußerung entschuldigte sich Clemens Tönnies bei Schalke 04 - aber nicht bei den Betroffenen. Der Fall und die Nicht-Reaktionen auf ihn zeigen, wie Herreneliten zur Normalisierung von Menschenfeindlichkeit beitragen.
Kampf gegen Rechts "Man kann sich nicht auf uns berufen" Familienministerin von der Leyen will die Förderung von Anti-Nazi-Projekten ändern und beruft sich auf wissenschaftliche Studien. Doch deren Autoren sagen etwas ganz anderes. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Rechtsextremismus-Experte Wilhelm Heitmeyer, welche Förderung er für sinnvoll hält. Zur Merkliste hinzufügen
Interview mit Gewaltforscher Heitmeyer "Er wollte endlich mal stark sein" Nach dem Massenmord von Erfurt warnt der Bielefelder Konflikt- und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer davor, den Leistungsdruck auf Schüler immer weiter zu erhöhen. "Wir suchen nach den Schwächen der Schüler, statt ihre Stärken zu entdecken und zu fördern", sagt der 57-jährige Soziologe. Zur Merkliste hinzufügen