meinung •Werbung bei Fußball-WM der Frauen Elf Koboldinnen sollt ihr sein Ein Kommentar von Lars-Olav Beier Bei der Frauen-Weltmeisterschaft wird das deutsche Team von Vorwerk gesponsert. Ist das sexistisch? Nein, auf dem Fußballplatz wurden Männer schon immer dafür gefeiert, dass sie aufräumten und ausputzten.
Wondratscheks starkes Spätwerk Erinnerungen, wie Patiencen ausgelegt Lange inszenierte sich Wolf Wondratschek als exzentrischer Prosa-Pistolero. Nun wird er 75 - und überrascht mit einem Künstlerroman nach Art eines Testaments: "Selbstbild mit russischem Klavier". Von Peter Henning Zur Merkliste hinzufügen
Übergangener Dichter Wondratschek Privatmann vergibt Alternativen Büchner-Preis Und wer bekommt den Georg-Büchner-Preis wieder nicht? Wolf Wondratschek. Das geht nicht, findet ein Privatmann. Und machte den Dichter jetzt zum ersten Preisträger eines flugs ausgerufenen Alternativen Büchner-Preises. Von Volker Weidermann Zur Merkliste hinzufügen
Wondratschek-Ausstellung Ein Gedicht für knapp 10.000 Euro Wolf Wondratschek sieht sich als Verkannter des Literaturbetriebs, sein jüngstes Manuskript hat er einem Privatmann verkauft. In Berlin werden nun weitere Unikate des Schriftstellers ausgestellt. Von Tobias Lehmkuhl Zur Merkliste hinzufügen
Wondratschek zum Siebzigsten Als Männer noch Kippen hatten Fernweh nach Frauen: In seinem neuen Roman "Mittwoch" zeichnet Wolf Wondratschek ein Spottbild alternder Chauvinisten - und hält als Pointe eine bewährte Exit-Strategie unsteter Cowboys bereit. Jetzt feiert der letzte Bannerträger des Machismo seinen Siebzigsten. Von Thomas Andre Zur Merkliste hinzufügen
Väter im Roman Lächerliche Figur, Herrscher über den Sohn Der schwierigste Vater ist immer der eigene: John Burnside kämpft gegen einen saufenden Familientyrannen. Thomas Harlan sucht einen Weg, von seiner Beziehung zum "Jud Süß"-Regisseur zu erzählen. Wolf Wondratschek wechselt die Perspektive. Sein Held Chuck hat jetzt einen Sohn. Zur Merkliste hinzufügen
Wolf Wondratschek "Eine Form der Stille" Mit seiner Pop-Lyrik wurde Wolf Wondratschek Mitte der Siebziger berühmt. 30 Jahre später ist der 62-jährige Wahl-Österreicher auf dem Weg zum modernen Klassiker. Seine neuen Erzählungen sind sprachmächtige Miniaturen voll Wiener Melancholie. Von Peter Henning Zur Merkliste hinzufügen