Uni-Chaos 2011 Der Radikalansatz - Lasst es bleiben!
Alternative für Sportliche: Surfen statt studieren
Foto: Donald Miralle/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Gar nicht studieren - das geht natürlich auch.
Mögliche Alternativen:
- Work-and-Travel-Visum für Australien besorgen, Surflehrer-Ausbildung machen und in der Hängematte über die Karriereängste der Daheimgebliebenen schmunzeln.
- Als freiwilliger Schildkrötenschützer in Mexiko anheuern. Oder in Brasilien . Oder in Costa Rica . Oder in Australien .
- Oder, etwas weniger ausgefallen: Eine Berufsausbildung machen. Laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag sind in diesem Jahr noch 50.000 Lehrstellen unbesetzt. Im Handel und in der Gastronomie gibt es noch besonders viele offene Stellen, aber auch Fachinformatiker und Bankkaufleute werden gesucht. Besonders im Osten Deutschlands haben die Unternehmen enorme Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Warum also nicht. Geld gibt es von Anfang an - und studieren kann man anschließend immer noch.