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Sprachentwicklung Kiezdeutsch wird gesellschaftsfähig
Kiezdeutsch nennt sich die rhetorische Mutation der Neuzeit - eingeführt von jungen Migranten, kopiert von allen, die lieber Macker als Memme sind, lieber Digga als doof. Die Unplugged-Version der deutschen Sprache macht mit wenigen Worten viel her und ist deshalb - allen Oberlehrern und pensionierten Studienräten zum Trotz - auch keine Verstümmelung, sondern eine Bereicherung unseres Wortschatzes. (26.02.2012)
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