Phantasie Türme des Lichts
Eine spektakuläre Vision für ein Denkmal hat J. Andrew Jarvis, Chef des Architektenbüros Ewing Cole Cherry Brott in Philadelphia, entworfen. In den Grundriss der beiden Türme will er rund 6000 Scheinwerfer (einen für jeden Toten) pflanzen. Am Tag wäre es ein Denkmal-Garten, bei Nacht ein Lichtspektakel. "Die Kraft des Lichtes würde durch das Dunkel der Nacht in den Himmel schneiden - weit höher als 110 Stockwerke", sagte er gegenüber der Zeitschrift "Architecture Week". "Stahl kann versagen, Licht aber kann nicht zerstört werden."
Eine ähnliche Idee hat eine Gruppe von zwei Künstlern und zwei Architekten. Unter dem Namen "Towers of Light" wollen sie die zwei Lichtstrahlen einmal in der Woche erstehen lassen - allerdings nur als vorläufiges Kunstwerk. Im Unterschied zu Jarvis' Denkmal müssten sie nicht ein ganzes Jahr warten, bis die Aufräumarbeiten beendet sind: Sie wollen die Lichttürme aus dem Wasser wachsen lassen. Die Scheinwerfer könnten innerhalb von wenigen Wochen auf Booten oder Piers befestigt werden.
Im Moment warten sie noch auf die behördliche Genehmigung. Mögliche Sponsoren haben bereits Geld angeboten. "Dies ist kein Denkmal", betonte Gustavo Bonevardi, einer der vier Kreativen, gegenüber dem Magazin "The New Yorker". "Dies ist ein Statement für den Rest der Welt und für uns."