AKTIENCLUBS 120 Prozent plus
SPIEGEL: Ihr privater Aktienclub hat ein Vermögen von 22 Millionen Mark angesammelt. Das Depot wurde nun, einmalig in Deutschland, in einen für alle käuflichen Aktienfonds umgewandelt. Warum?
Trzewik: Bei einem Fonds ist der Kursverlauf transparenter und die DG Bank garantiert die Sicherheit.
SPIEGEL: Mit einem Plus von über 120 Prozent in zwei Jahren konnten Ihre rund 500 Hobby-Aktionäre doch ganz zufrieden sein.
Trzewik: Aber daraus lässt sich mehr machen. Aktienfonds müssen nämlich, im Gegensatz zu privaten Anlegern, keine Spekulationsteuern bezahlen.
SPIEGEL: Dafür kassieren nun die Fondsmanager ein Zehntel des Zugewinns.
Trzewik: Das fällt kaum ins Gewicht. Wir streben eine Jahresrendite von mindestens 15 Prozent an.
SPIEGEL: Der Fonds fiel seit seinem Start Mitte Februar von 25 auf 22 Euro. Ein Fehlstart?
Trzewik: Andere haben in dieser unruhigen Zeit viel mehr verloren. Die Nachfrage nach unserem Fonds ist riesig. Die Anleger rennen uns regelrecht die Türen ein.