120 Prozent plus - DER SPIEGEL
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AKTIENCLUBS 120 Prozent plus

Frank Trzewik, 32, vom Norddeutschen Aktienclub (NAC) über den Einstieg in das Fondsgeschäft
• aus DER SPIEGEL 18/2000
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

SPIEGEL: Ihr privater Aktienclub hat ein Vermögen von 22 Millionen Mark angesammelt. Das Depot wurde nun, einmalig in Deutschland, in einen für alle käuflichen Aktienfonds umgewandelt. Warum?

Trzewik: Bei einem Fonds ist der Kursverlauf transparenter und die DG Bank garantiert die Sicherheit.

SPIEGEL: Mit einem Plus von über 120 Prozent in zwei Jahren konnten Ihre rund 500 Hobby-Aktionäre doch ganz zufrieden sein.

Trzewik: Aber daraus lässt sich mehr machen. Aktienfonds müssen nämlich, im Gegensatz zu privaten Anlegern, keine Spekulationsteuern bezahlen.

SPIEGEL: Dafür kassieren nun die Fondsmanager ein Zehntel des Zugewinns.

Trzewik: Das fällt kaum ins Gewicht. Wir streben eine Jahresrendite von mindestens 15 Prozent an.

SPIEGEL: Der Fonds fiel seit seinem Start Mitte Februar von 25 auf 22 Euro. Ein Fehlstart?

Trzewik: Andere haben in dieser unruhigen Zeit viel mehr verloren. Die Nachfrage nach unserem Fonds ist riesig. Die Anleger rennen uns regelrecht die Türen ein.

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