A350 Airbus plant Outsourcing im großen Stil
So sollen die Entwicklungskosten für den Flieger sinken, die laut dem Blatt derzeit mit zwölf Milliarden Dollar oder mehr veranschlagt werden. Der Konzern werde in den nächsten Wochen deshalb auch erst entscheiden, ob er das Projekt überhaupt weiter vorantreiben werde. Airbus war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.
Der A350 soll dem Boeing -Modell 787 Dreamliner im Markt für Langstreckenflugzeuge mittlerer Größe Konkurrenz machen. Die ersten Entwürfe waren jedoch bei Airbus-Kunden durchgefallen; Airbus musste das Konzept vollkommen überarbeiten. Die neue A350 XWB ist nun deutlich größer geplant und soll durch den Einsatz von Verbundmaterialien aus Kohlenstoff anstatt von Metall auch spritsparender sein. Durch den Neuentwurf könnte sich die Markteinführung von 2010 auf 2014 verzögern.
ase/Dow Jones/Reuters