A350: Airbus plant Outsourcing im großen Stil - DER SPIEGEL
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A350 Airbus plant Outsourcing im großen Stil

Airbus sucht Wege aus der Krise: Um die ausufernden Entwicklungskosten für den neuen A350 in den Griff zu bekommen, erwägt der Flugzeugbauer einer Zeitung zufolge, Arbeiten im Volumen von geschätzt 3,5 Milliarden Dollar auszulagern.
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London - Die Outsourcingrate für die Flugzeugzelle solle auf knapp 50 Prozent von derzeit rund 30 Prozent angehoben werden, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf hochrangige Vertreter der EADS  -Tochter.

So sollen die Entwicklungskosten für den Flieger sinken, die laut dem Blatt derzeit mit zwölf Milliarden Dollar oder mehr veranschlagt werden. Der Konzern werde in den nächsten Wochen deshalb auch erst entscheiden, ob er das Projekt überhaupt weiter vorantreiben werde. Airbus war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

Der A350 soll dem Boeing  -Modell 787 Dreamliner im Markt für Langstreckenflugzeuge mittlerer Größe Konkurrenz machen. Die ersten Entwürfe waren jedoch bei Airbus-Kunden durchgefallen; Airbus musste das Konzept vollkommen überarbeiten. Die neue A350 XWB ist nun deutlich größer geplant und soll durch den Einsatz von Verbundmaterialien aus Kohlenstoff anstatt von Metall auch spritsparender sein. Durch den Neuentwurf könnte sich die Markteinführung von 2010 auf 2014 verzögern.

ase/Dow Jones/Reuters