Absatzflaute: Industrie verkauft weniger Handys - DER SPIEGEL
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Absatzflaute Industrie verkauft weniger Handys

Mehr Flachbildschirme und DVD-Player, weniger Handys: Der Elektronikkonzern Sony freut sich übers Weihnachtsgeschäft. Die Gemeinschaftsfirma Sony Ericsson befürchtet jedoch, dass die gesamte Handy-Branche dieses Jahr weniger Mobiltelefone an den Mann bringen wird.
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London - In diesem Jahr werden die Menschen weltweit weniger Mobiltelefone kaufen. Das befürchtet der Handy-Hersteller Sony Ericsson. Das Unternehmen rechnet mit einem Rückgang von fünf bis sechs Prozent für alle Handy-Produzenten.

Die schwierige Situation für den Markt sei Mitte 2008 eingetreten und werde wohl bis Ende dieses Jahres andauern, teilte die Gemeinschaftsfirma von Sony   und Ericsson   am Donnerstag mit. Im vierten Quartal habe Sony Ericsson seinen Marktanteil vermutlich bei acht Prozent halten können, sagte Konzernpräsident Dick Komiyama.

Das Unternehmen will sich künftig stärker auf Produkte mit hohem Gewinn fokussieren und Geräte, die weniger abwerfen, auslaufen lassen. Die daraus resultierende kleinere Produktpalette nimmt Sony Ericsson bewusst in Kauf. Der Konzernchef äußerte sich zuversichtlich, dass die beiden Mutterunternehmen die langfristigen Aussichten von Sony Ericsson im Blick hätten.

Beim Mutterkonzern Sony hieß es dagegen, das US-Weihnachtsgeschäft sei beim Verkauf von Flachbildschirmen und DVD-Playern besser als erwartet ausgefallen. Die Elektroniksparte von Sony schnitt nach Angaben des Unternehmens im Weihnachtsgeschäft einigermaßen glimpflich ab. "Während der US-Gesamtumsatz leicht zurückging, verzeichnete Sony Electronics für einige Hauptprodukte höhere Umsätze in der Weihnachtssaison als erwartet", sagte der Präsident der Sparte, Stan Glasgow.

cwi/dpa-AFX

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