Absatzplus: VW steigert weltweiten Marktanteil - DER SPIEGEL
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Absatzplus VW steigert weltweiten Marktanteil

Volkswagen legt vor: Während Autobauer überall auf der Welt mit der schweren Absatzkrise zu kämpfen haben, kann VW seinen Marktanteil sogar noch ausbauen. Zwar sank auch der VW-Absatz im ersten Halbjahr - doch VW schlägt sich deutlich besser als der Gesamtmarkt.
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Wolfsburg - Für Volkswagen   könnte sich die Krise als Chance erweisen, um seine Position als einer der größten Autobauer der Welt zu festigen. Gerade erst hat der Wolfsburger Konzern den Machtkampf um Porsche   für sich entschieden. Jetzt konnte VW verkündet, im ersten Halbjahr seinen weltweiten Marktanteil deutlich erhöht zu haben. So steigerte sich der Pkw-Marktanteil von Januar bis Ende Juni auf zwölf Prozent. Im Vorjahr hatte der Anteil noch bei 9,9 Prozent gelegen, teilte der Wolfsburger Konzern am Freitag mit.

Allerdings ging der Konzernabsatz in den ersten sechs Monaten um fünf Prozent auf 3,1 Millionen Fahrzeuge zurück. Dennoch steht VW damit gut da: Der Gesamtmarkt verbuchte im selben Zeitraum ein Minus von fast 18 Prozent. Im Juni dagegen verzeichnete der VW-Konzern sogar ein Absatzplus von 6,5 Prozent auf 609.800 Fahrzeuge.

Der Konzern liege mit den Ergebnissen voll im Plan, sagte Konzernvertriebschef Detlef Wittig. "Trotzdem sind im zweiten Halbjahr große Anstrengungen nötig, um auf der Erfolgsspur zu bleiben. Die konjunkturellen Unsicherheiten über den weiteren Jahresverlauf bleiben bestehen."

Stark unterwegs war vor allem die Kern-Konzernmarke Volkswagen-Pkw, die auf dem Heimatmarkt Deutschland von der Abwrackprämie für Altautos profitierte. Die Marke steigerte ihren weltweiten Absatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent auf 1,9 Millionen Fahrzeuge.

Deutlich zulegen konnte der Konzern in China. Der Absatz stieg um fast 23 Prozent auf 652.000 Fahrzeuge. Auf dem deutschen Markt setzten die Marken des Konzerns im ersten Halbjahr rund 632.000 Autos ab. Dies war ein Zuwachs von mehr als 18 Prozent.

yes/dpa