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Hamburg - Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte nach der Insolvenz des Konzerns im Sommer 2002 ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Babcock-Aufsichtsratschef Neuber, TUI-Chef Frenzel und fünf weitere Manager eingeleitet. Der Verdacht: Beihilfe zur Insolvenzverschleppung und Untreue. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Vorgänge um die ehemals zur TUI-Vorgängerin Preussag gehörende Werft HDW. Babcock hatte HDW 1999 von der Preussag übernommen und damit eigene Liquiditätsengpässe überwunden.
Nur drei Jahre später verkaufte der kriselnde Anlagenbauer die Werft an den US-Finanzinvestor OEP und schlitterte kurze Zeit später in die Insolvenz. Die Verdachtsmomente, begründet die Staatsanwaltschaft die Aktion, hätten sich jetzt so weit konkretisiert, dass man sich auch von den Prüfungshandlungen der PricewaterhouseCoopers (PwC) ein genaues Bild machen wolle. Die PwC hatte die Bilanzen von Babcock testiert und war deswegen bereits in die Kritik einiger Großaktionäre geraten. Betrugsvorwürfe hatte die PwC stets zurückgewiesen. Auch Neuber und Frenzel beteuerten ihre Unschuld.